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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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2O2 Von den Entdeckungen im Nord. H. Abschtl.

Ohngefähr in der Mitte des Monats May 14^'reisten die Gesandten von Lhanbak'gh wieder ab, undwurden von einigen vornehmen Reichsbedienten beglel^tet,und eben so wie auf der Hinreise in allen Städten be*-miethet. Sie kamen nach etwa vierzehn Tagereisen nachGekaan oder Gegaan: (Sigan - fu) man ließ sie auch,ohne ihr Gepäcke, wie es nicht gewöhnlich ist, zu unter-suchen , ungehindert wegreisen. Nach fünf und dreyßigTagen erreichten sie den Fluß Rharamuran; nachneunzehn Tagen trafen sie in Rhamtstu (Khantscheu)ein. Hier wird ihnen alles das wieder zugestellt, wasihnen die Kathayer auf der Hinreise abgenommen, undwas sie zum Aufheben hatten da gelassen. In delStadt blieben sie fünf und siebenzig Tage, sie kaM^bald drauf nach Nangtschiu. Erst im Jenaer desJahres 1422. reisten sie wieder ab, und erreichtenvorhingemeldete Wachtstätte, (Karaul) bey dem Passtim Gebirge. Von der Mitte des Jänners bis zum i?-März reisten sie aus Beforgniß des schlechten Wegesmit vieler Mühe und Arbeit durch die Wüste, und e^reichten Chotcm, (Khoten, Hotum), nach etwa 5 5Tagen, im Anfange des May. Am Anfange desgusts kamen sie nach Abasiger (Kaschar, Hasiker)-In 1; Tagen langten sie in Anderem (Andischda",Dedschan) und in etwa 20 anderen Tagen erreichten ^die Residenz Schahkrokhö Herar, in der ersten Hälftedes Septembers, 1422.

Auch diese Reise ist merkwürdig, indem die Gest'^ten einen ganz andern Weg auf der Hinreise nahwch,als den sie auf der Rückreise wählten; denn die Zugliu^ist an einigen Orten beinahe fünf Grade der Breiteschieden. Wir finden schon den Thee üblich. Wir st"hen, daß nun keine Balisch von Papier, sondern vonSilber im Gebrauche sind, die aber doch sehr selten ^seyn schienen. Zinn muß den Schinesen selbst eine ^