U.Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 20;
^ gewesen seyn, die bei ihnen einen besondern Werthdatte. Man erkennet auch die gute Aufnahme der Ge-landten, die besondere Sorgfalt in Aufzeichnung der An--ahl derer, die zu ihrem Gefolge gehören, und die rich-te Ausbewahrung der den Schinesern zum Aufheben an-vertrauten Sachen. Endlich bemerke ich noch, daß dievergoldeten lackierten Wohungen sehr dem Gewitter müs-»eu ausgesetzt seyn, weil das Gold als ein Leiter wirket,Und das Feuer des Blitzes gerade in die hölzernen und^it brennbarem Lackvirnis überstrichenen inneren ZimmerMet, welche zu löschen es wohl kaum möglich ist.
Xll. Iosaphar Barbars ein Venezianer ward
der Republick Venedig als Gesandter nach Tana,M jetzigen StadtAssf I4Z6 geschicket,die damals den Ge-nuesern zugehörte, und nachgeßendö auch nach Persien an^nUssunHassan, (Assambei) damahligen turkomanni?lchen Fürsten vom rverssen Hammelsiamnie, im Jahr 1471.Et war 16 Jahre unter den tartarischen Völkern gewe-^u, und nachdem er in sein Vaterland zurückgekommenU'ar, beschrieb er seine beiden Reisen. Man hat diesel-ben in einer kleinen seltenen Sammlung gedruckt, wel-che vom Amoms Manuno in der Druckerei des Al-^lls in Venedig herauskam, und welche nachge-Mds vom Giovanne Baptist« Rainusto seiner gros-sen Sammlung von Reisen in drey Banden in Folio sindeinverleibet worden. Sie finden sich auch ins lateinischeÜbersetzt, in den 8crchtoi ibns rsrum perlicaniM, die zu"kankfurt 1607 heraus kamen. Er starb in seinem Va-^rlande 1494 in einem hohen Älter.
Da die Reise nach Persien zu dem Ustun -^astan^ujge Nachrichten von den Gegenden enthält, die ei-gentlich der Zweck unserer Untersuchungen sind, so wer-be ich nur einige kurze Auszüge aus der ersten Reise"ach Tank oder Azsf mittheilen.
Iosa-