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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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2;o Von den Entdeckungen im Nord. H. Abschtl.

kommen daher Pelzwaaren, Schwefel und Pech. Süd-wärrs von ihnen liegt ein sehr großes volkreiches Land,das reich an Golde ist: Sie bauen Korn, und mache"Vier (cervosg) ein Getränke, welches die nördliche"Völker, so wie wir (Jmliäner) den Wein brauche"-Sie haben grosse Wälder, errichten Mauren, und ha-ben viele Städte und Schlösser: Sie bauen Schiffe undfahren zur See. Allein sie haben keinen Magnet ( cs-lginiw), und verstehen nicht die Richtung des Kom-passes nach Norden. Daher wurden diese sehr geschätzt,daß sie auch der König mit zwölf Schiffen südwärtsnach einem lande schickte, welches Drodschio s vrogio)heißt. Auf der Reise hatten sie so großen Sturm, daßsie dafür hielten, sie müßten in der See umkomme")und ob sie gleich dieser grausamen Todesart entkäme",so ward ihnen doch eine weit grausamere zu Theil; de""sie wurden auf dem Lande ergriffen, und von den wilde"Menschenfressern verzehret, welche Menschenfleisch fürdie wohlgeschmackste Speise halten. Dieser Fischer abermit seinen Gehülfen, zeigte ihnen die Weise Fische n"tNetzen zu sangen, und rettete dadurch sein Leben. ^sischete alle Tage in der See und in den Flüssen u"^sing eine große Menge von Fischen, welche er den Vor-nehmsten im Volke zu geben pflegte, wodurch er so groflrGunst erhielt, daß er von jedermann geschaht, geltetund geehrt ward.

Der Ruf dieses Mannes verbreitete sich in die be-nachbarten Lander, Ein benachbarter Herr bekam de»Mnach ejn Verlangen denselben bei sich zu haben; um ^sehen, wie er seine wundervolle Art Fische zu fang^-anwendete; er began demnach einen Krieg gegen de"andern Herren, bey dem der Fischer zuvor gewesenund da er zuletzt überlegen war, weil er mächtigermehr kriegerisch war; so ward ihm derselbe zulezt "evl