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und gut Wetter geworden, entdeckten sie eine Inselgenannt Estoriland, die von Friesland wenigstensiOOo Meilen westwärts liegt. Eins der Böte mit sechsMann ward auf diese Insel verschlagen; diese Leutewurden sogleich von den Einwohnern fest genommen undin eine schöne volkreiche Stadt geführt; woselbst derKönig des Landes nach verschiedenen DolmatschernWckte, allein es ward keiner gefunden, der die Spra-che der Fischer verstünde, ausgenommen einer, der la-teinisch sprach, der gleichfals zufälliger weiss dahin ver-schlagen war, dieser nun fragte sie in des Köniqö Nah-men, aus welchem Lande sie wären; und er berichtetees dem Könige, der denn befahl, daß sie im Lands blei-ben sollten ^ sie waren demnach genörhiget zu gehorchen,weil sie es nicht ändern konten, und blieben fünf Jahreim Lande; lernten die Landessprache, und einer derselbenwar in verschiedenen Theilen der Insel gewesen, und er-zählt, es sey ein sehr reiches Land, das an allen Güterneinen Ueberfiuß habe, wenig kleiner als Island, aberbei weitem mehr fruchtbar sey. In der Mitte des Lan-des, sey ein sehr hoher Berg, von dem 4 Flüsse ent-springen , welche das ganze Land durchströhmen.
Die, Einwohner sind ein kluges Volk, und besißön! allerlei Künste und Handwerke, und es ist höchst wahr-scheinlich, daß sie vor diesem mit unsern Europäern ei-Umgang gehabt, denn er jagt, er habe lateinische-Bücher in des Königs Büchersammlung gesehen, diesü jehr nicht mehr verstehen, denn sie haben eine eigneSprache und ihnen eigene Schriftzüge und Buchstaben.*)Sie handeln mit Enrzroneland (Grönland) und be-P g kom-
In Rich. Haklüyts Sammlung von Reisen Band > 11 . S. "4.steht hier eingerückt: „Sie haben Gruben von allen Arten der Me-talle, und besonders sind sie reich an Golde '. 2»' ItaliänischenOriginale, in des Ramnsio Sammlung, fehlt diese Stelle.