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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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U.AbschN. zur Zeit des Mittelalters. 2; 5

> der ganzen Flotte in einem ihm an der Ostseite gezeigtenHafen; wo die Seeleute so bald sie angelanget, ansLandstiegen und mit der grasten Geschwindigkeit Wasser undHolz einnahmen, damit sie nicht von den Insulanern an-gegriffen würden: die Besorgnis war auch nicht vergeb-lich , denn die Leute, welche da herum wohnten gabenden andern durch Feuer und Rauch Zeichen, worauf siedie Waffen ergriffen und nachdem sich die andern mitihnen vereiniget hatten, kamen sie in so grosser Zahl aufunsere Leute an dem Ufer gelaufen mit Waffen und Pfei-len; daß viele derselben getödtet oder verwundet wurden:es half auch nichts, daß man ihnen ein Zeichen des Frie-dens machte, denn sie fochten als stünde Leib und Lebendrauf, und wurden nur wütender erbittert. Wir sahenuns also genöthiget, uns zu entfernen und mit einemgrossen Umwege um die Insel zu gehen, während daßuns überall am Meere und auf den Bergen gewachsteMenschen in unglaublicher Menge begleiteten; und dawo sich die Spitze der Insel nach Norden zu wendet,fanden wir grosse Untiefen, auf welchen wir wahrendganzer zehn Tagen Gefahr liefen die ganze Flotte zuvermehren; allein zu grossem Glücke war es alle die Zeitüber sehr schönes Wetter. Wir siegelten an, bis wirzu der östlichen Spitze kamen, und sahen allezeit an denSpitzen der Berge und den Ufern der See die Einwohneruns begleiten,mit grossem Geschreie und mit AbschaffenderPfeile von Ferne uns Beweise ihres feindseligen Gemü-thes zu geben: Wir beschlossen daher in einem sichern Ha-fen anzuhalten, und zu versuchen ob wir nicht noch ein-mahl mit dem Isländer könnten sprechen: allein sievereitelten unser Vorhaben, indem diese wenig besser alsthierische Nation, allezeit bewafnet da stand und festentschlossen war uns anzugreifen, wenn wir eine Landungversucht hätten. Dieserhalb nun, daZichmni sahe, daßer nichts ausrichten konnte, und daß wenn er auf seinem