2Z6 Von den Entdeckungen im Nord.n. Abschll.
Vorhaben eigensinnig bestünde, es der Flotte zuletzt anLebensmitteln fehlen könnte, so lichtete er die Ankerund seegelte mit einem guten Winde sechs Tage westwärts,'der Wind ging aber nach Südwesten über, das Metward ungestüm, und die Flotte lief vier Tage vor deinWinde; da wir endlich Land entdeckten und uns demstbben mit grosser Furcht wegen des ungestümen Meeresund der uns noch unbekannten Küste näherten. Alleinrnit Gottes Hülfe, legte sich der Wind, und das Meetward stille: hierauf gingen einige der Flotte mit Ruder-boten ans Land, und kamen bald mit der angenehmenNachricht zurücke, daß sie ein sehr gutes Land und herr-lichen Hafen gefunden hatten. Auf welche Zeitung wieunsere grossen und kleinen Schisse nach dem Lande buxir-len und ans Land gingen. Nachdem wir in dem gutenHafen angelanget waren, erblickten wir von ferne einengrossen Berg, von dem Rauch aufstieg; welches unsHofnung gab, daß man auf der Insel Menschen findenwürde. Und ob es gleich sehr weit ab war, so bestandZichmni doch darauf zu befehlen, daß hundert tüchtigeSoldaten, das Land verkundschaften und Nachricht brin-gen sollten, welche Nation das Land bewohne. Wah-rend dieser Zeit versähe sich die Flotte mit Wasser undHolz; man fing auch so viele Fische und Wasservögehund fand so viele Vögeleier, daß obgleich die Leute ziem-lich ausgehungert waren, sie dennoch Ueberfluß dranhatten. In der Zeit, daß wir uns da aufhielten, tratder Monath Junius *) ein, und die Witterung warsehr milde auf der Insel, und so sanft als man es nur
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Schon als die Flotte Lei der Insel Ilofe zuvor angelanget war,tret der erste Julius ein, und jetzt heißt es; trat der MonathJunius ein: welches deutlich anzeigt, daß in einer dieser beidenStellen ein Fehler seyn muß. Da Zeni au h bald draus erzähltdas Volk habe gesagt: der Winter wäre jetzt gleich «ur Hand,
. /o muß wohl anstatt des Junius, der August gelesen werden-
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