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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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!I. Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 245

te, bauen Schiffe, treiben Ackerbau, und brauen Bier.Alle diese einzelen Bestimmungen zeigen zur Gnüge einvon den nördlichen Europäern ursprünglich abstammen-des Volk an. Man sieht sogar, daß dies Estorrland,wohl kein anderes Land seyn könne, als das ums Jahrroor. entdeckte winland; von welchem wir oben Sei-te ü 2 mit ziemlicher Gewißheit bewiesen haben, daß esdas jetzige Neu-Fundland sey. Es haben sich in die-sem Lande unstreitig einige Normänner niedergelassen;sie brachten die damahls bekannten Künste und Hand-werker mit, hatten Schiffahrt nach Grönland, von wosie ursprünglich waren hergekommen. Ihre SpracheMag sich wohl durch Vermischung mit den Eingebohr-ten des Landes verändert haben, und die Runen moch»tm wohl einem Fischer aus den Orkneys unbekannt ge-wesen seyn. Daß lateinische Bücher in der Sammlungdes Königes oder Oberhauptes sich fanden, ist kein Wun-der: es ist bekannt, und oben S. ns angemerket, daßder Bischof von Grönland, Erik im Jahre 1121. ge-rade nach LDmland gezogen sey, um stine annoch heid-nischen Landsleute in winland zu bekehren. DieserBischof würde gewiß mehr als IOO. Jahre nach der Ent-deckung von winland, nicht dahin gereiset seyn, wenner nicht zuverläßig gewust hätte, daß in dem Lande nochviele Nachkommen seiner Landsleute wirklich vorhandenwären. Da nnn dieser Bischof, so viel man weiß, nienach Grönland gekommen ist; so mag er wohl aufWm-land gestorben seyn, und von ihm rühren wohl die la-teinischen Bücher heg. Die Normänner haben da auchdas Bierbrauen und den Ackerbau eingeführt. Sieverstanden zwar die Schiffart und gingen bis nach Grön-land , allein zur Zeit ihrer Verpflanzung nach Winlandwar der Gebrauch des Kompaßes noch nicht bekant.Denn die gemeine Meinung ist, daß Flavio <§ioiavon Amalfl im Neapolitanschen denselben ohngefähr

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