248 Von den Entdeckungen im Nord. n. Abschri.
von der Ostseite sowohl, als von der Westseite, den Eu-ropäern nicht nur bekant gewesen, sondern vom Anto-nio Zeni auch sind auf einer Karte verzeichnet worden. >
Auf der Rückreise des Antonio Zeni nach Fries* !land sahe er die Insel Neome, welche ich für Gträ-möe eine der Faröer halte, welches auch die Lage undRichtung seiner Schiffarth noch mehr bestätigt. Beiläu-fig merke ich hier noch an, daß auch Borland zu denBe*sitzungen desZichmni gehöret habe, und daß solches wahr-scheinlich die Faröer bedeute; denn die vielen Schafe,welche da zugezogen werden, haben den Inseln beidesWapen und Nahmen gegeben, denn Far, bedeutetim Dänischen einen Widder. Far - öe oder Far - landist also leicht mit porland verwechselt worden.
Aus allen diesen Erläuterungen, wird es nunmehrwohl keinem unbefangenem Leser mehr einkommen, ausgeographischen Gründen, die Wahrheit der Nachrich-ten des Zeni zu bezweifeln; da wir gesucht, es so wahr-scheinlich, als es die Materie erlaubet, zu machen, daßdie von den Gebrüdern Zeni besuchte und beschriebeneLander, allesamt zu den Bekamen gehören; daß Grön-land von ihnen ist besuchet worden, und daß sogar Ame-rika ihnen nicht unbekant gewesen ist.
Nun müssen wir noch von dem historischen Grundegegen die Wahrheit der Nachrichten des Zeni etwas er-innern. Man findet unter den Fürsten, der Orkneys unidie Jahre iZ-70 -1;§4 keinem Zichmni und auch kei-nen Orkadischen König oder Fürsten der den Norwägi-schen König um die Zeit in einem Treffen, überwundenhätte — Die Geschichte der Orkneys in diesen Zeitenwird vielleicht in diesem Puncte uns eine Aufklährunggewahren.
Die alten Grafen von Orkney, die von dem JanEinar-Torf abstammten, waren ausgestorben. DerKönig von Norwägen Magnus Smäk, er nante daher
den