II.Abschn. zur Zeit des MiMasttrs. 257
starben, ob wir gleich dafür hielten, daß das eingefchluckteMeerwasser, die Ursache ihres Todes war.
^ Sie blieben die Nacht noch im Boote, weil sie kein-rchauwerk hatten, um das Boot fest zu binden und e§vorn zertrümmern zu bewahren. Mit anbrechendemTage gingen die i6 von 46 übriggebliebene ans Ufer,und legten sich in den Schnee. Der Hanger nöthigte sieNachzusehen, ob nicht noch etwas Vorrath übrig gebliebenwäre; sie fanden aber nichts weiter als einige Brosa-men von Schifszwieback mit Mäusekoth vermischt in ei-nem Sacke, einen ganz kleinen Schincken und etwas weni-ges Käse. Sie wärmten diese Speise bei einem kleinenFeuer, das sie von den Sißbrettern im Boote angezün-det, und Meten damit einigermassen ihren Hunger.Nachdem sie es nun mit Gewißheit erfahren, das die-ser Felsen ganz wüste war, so wolten sie Tages draufwegfahren und füllten fünfe ihrer Fäßchen mit Schnee-wasser, stiegen ins Boot und so bald sie herangetreten,drang das Wasser stromweise zu allen Fugen hinein,indem die vorige lange Nacht hindurch, das Boot anden Felsen war so zerstoßen worden, daß es sogleich zuGrunde ging, und sie alle ganz naß sich genöthiget sahenans Land zu steigen. Sie verfertigten sich von Rudernund Seegeln zwei kleine Hütten zum Obdache, und von! den Knien des Bootes und der Planken, welche sie zer-hackten, machten sie ein Feuer an, um sich zu erwärmen.T>ie einzige Nahrung, die ihnen übrig blieb, bestandiu den am Ufer aufgelesenen sehr wenigen Muschelnund Schnecken. Dreizehn waren unter der einen Hütte,und drey unter der zwoten. Der Rauch des nassen^-wählenden Holzes, ward ihnen dergestalt beschwerlich,haß ihnen die Augen und das Gesicht so heftig auf-schwollen, daß sie besorgten um den Gebrauch der Augen»"kommen: hienachst wurden sie beynahe von Läusen! und Gewürme aufgefressen, und mußten sie Hände--Üorst. Seich, der Schiffarch. R weift