n, Abschn. zur Zeit des Mttelalters. 2; 9
annoch übrigen iz waren so schwach, daß sie ihre todtenLeichname in z Tagen von der Seite des Feuers, an demsie gelegen, nicht fortschaffen tonten.
Nach ii Tagen ging des Quirini Bedienter langstdem Ufer, um Muscheln, ihre einzige Nahrung, einzusam-len, und fand an der äussersten Spitze des Felsen einden Holz erbautes Häuschen, in welchem und in dessenNachbarschaft Rindsmist gesunden ward: woraus sie nunsicher auf das Daseyn der Menschen und solches Viehsich der Nachbarschaft schließen tonten, welcher Umstandihre Hofnung von neuem belebte. Sie hatten nun inder Wohnung Dach und Fach, und alle bis auf z, die zuschwach waren, gingen hin es zu gemessen, und nahmenBündel Holz von ihren Boote mit. Es ward ihnender Weg von i 4 (Italienischen) Meilen im tiefen Schneesehr sauer. Zrveene Tage drauf, gingen sie langst dcmUffr ihre gewöhnliche Nahrung von Schnecken undMuscheln aufzulesen, einer von der Gesellschaft fand
i einen von der See ausgeworfenen sehr grossen Fisch,
> der wohl 20O Pfunde wiegen möchte, und der noch
> ganz frisch zu seyn schien.? Man zerschnitt ihn in kleine
^ Stücke und brachte dieselbe zu ihrer Minen Wohnung,
Und fing an den Fisch zu kochen und zu braten. Alleinder Geruch war so angenehm verführerischdaß sie. ihnhalb roh offen und nun speiste man ganzer 4 Tage unmä-sig nach Belieben davon; allein das Abnehmen diesesVorrarhö lehrte sie wirthschaftlicher damit umgehen, sodaß sie noch io Tage damit reichten: die bei den erstenHütten zurückgebliebene drei hatten auch einen abgeschickt,sich nach den übrigen umzusehen, und da derselbe mitFisch erquickt war worden, brachte er seinen Kameradendavon, und alle vereinigten sich nun wieder in dem gefun-denen hölzernen Häuschen. Die Zeit über, daß sie vondem Fische lebten, war es äusserst stürmisch Wetter, so