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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
269
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n. Abschtl. zur Zeit des Mittelalters. 269

dieser Felsen waren bewohnt, und man nahm sie wohlauf und gab ihnen Speise und Trank unentgeltlich. Diesonst sehr laut lärmenden Seevögel fanden sie auf allenden Felsen gelüstet, und ihre Ruhe und Stille war auchihnen ein Zeichen, daß es Zeit sey zu schlafen.

Unkerweges trafen sie den Erzbischof von Trondoii(Drontheim)'der in zwei Ruderschiffen mit einem Ge-folge von mehr als 200 Menschen herumfuhr, denn seinKirchensprengel erstreckte sich über alle diese Länder undInseln. Sie wurden ihm vorgestellt, und nachdem erihr Unglück, ihren Stand und Herkunft gehört, be-zeugte er ihnen sein Mitleid. Er gab ihnen daher einVorschreiben nach Trondon, dein Sihe seines Erzbiß-chums, woselbst der heilige Olaf, König von Norwe-gen, begraben liegt, welches ihnen eine gute Aufnahmeverschaffte, und dem Quirino ward ein Pferd gegeben.Allein, da der König von Norwegen eben damals mitden Deutschen Krieg führte, wollte ihr Wirth undSchiffer nicht weiter fahren, sondern legte an einer klei-nen, bewohnten Insel bei Droncheim an, empfahl sieden Einwohnern derselben und kehrte sogleich zurück.Den Tag drauf am Himmelfahrts-Tage wurden sie nachDrontheim geführt, in die sehr schön geschmückte Kirchedes heil. Olaf, woselbst der Statthalter nebst allen Ein-wohnern sich befand. Sie blieben da während derMesse und wurden drauf dem Statthalter vorgestellt,der den O.uirinus gleich frug, ob er lateinisch sprechenkönnte, welches derselbe bejahrte, worauf ihn der Statt-halter mit allen den Seinigen zur Tafel einlud, wohinein Domherr sie führte, wie sie denn auch gute Woh-nungen bekamen und von dem Domherren mit allem nö-thigen reichlich versehen wurden.

Oulkssm hatte keine wichtigere Angelegenheit, alsWieder nach seinem Vaterlande zu kommen. Er bat sich

also