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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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27O Von den Entdeckungen im Nord.'H. Abschn.

also zu diesem Anliege» Rath und Beihülfe aus, u>uüber Deutschland oder England nach Hause kommen zukönnen. Man riech ihnen als das Beste, wegen derUnsicherheit des Krieges und damit sie nicht so viel zurSee zu reisen hätten, sich an ihren Landsmann Joha'MFrancs zu wenden, den der König von Dannemarkzum Ritter geschlagen, der in seinem Schlosse SrichlEborg (Stegeborg in Ostgothland) im Königreiche Zchwe-den ;o Tagereisen von Dronthcim wohnte. Acht Tag?nach ihrer Ankunft gab ihnen der Statthalter zwei Pfer-de, und einen Führer, der sie nach Gtichimborssbringen sollte. Da aber Quirinus den Statthaltermit dem ihm zugehörigen Stockfische, einem silbernesSiegel und einem silbernen Gürtel beschenket hatte,so bekam er von demselben einen Hut, Stiefel, Sporn,lederne Satteltasche, und eine kleine Axt mit dem Bil-de des heiligen Olafs und seinem Wapen, wie auch«ine Parthei Heringe, Brod und vier Gulden Reinisch-Ueberdieö bekamen sie noch das dritte Pferd, vom Erz>bischofe von Drontheim, und sie 12 traten also nebst deinFührer und z Pferden den Weg an. Sie reiften 55Tage lang hauptsächlich gegen Osten, (Südosten) undhatten oft so elende Herberge, daß sie auch nicht einmalBrod bekommen konnten. An einigen Orten mahlensie Baumrinde und machten mit Milch und Butter Ku-chen draus, die sie statt Brodtes speisten. Hiernach^gab man ihnen auch Milch, Butter und Käse, undsaure Molken zu trinken. Sie reisten stets fort, undtrafen auch zuweilen bessere Herbergen, wo sie Fleischund Bier haben konnten. Ueberall aber fanden sie kft-berfluß an einer Sache, nämlich an freundlicher undliebreicher Aufnahme, so daß sie überall gerne gesehenwaren.

In Norwegen sind wenige Wohnungen, und oftkamen sie an zur Zeit der schlafenden Nacht, ob es gleich

nicht