z n. Aschn. zur Zeit des Mittelalters. 271
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! finster, sondern Heller Tag war. Ihr Führer, derdie Sitte des Landes wußte, öffnete die Thüre der Her-l berge, und man fand einen Tisch umgeben von Banken mitledernen mit Federn gestopften Küssen, die stakt Matra-zen dienten: da auch alles offen war, so nahmen ste Es-sen, von dem was sie vorrathiq fanden, und legten sichbraus zur Ruhe. Zuweilen kamen die Herren des Hau-ses herein, sahen sie schlafend liegen, und verwunder-ten sich äusserst, bis der Führer, der sie hörte, ihnenalle Umstände erzählte, da sie denn Mitleid in ihreVerwunderung mischten, und ihnen unentgeldlich alles,Rothdürfrige reichten: deshalb denn auch die 12 Perso-nen und drei Pferde, auf einem Wege von zz Tagennicht mehr als die in Drontheim empfangene vier Gul-ben verzehrten.
Auf diesem Wege trafen sie schreckliche dürre Ber-8e und Thäler an; eine grosse Menge Thiere wie Rehe,(Rennthiere Lervu^laranäus) ferner Geflügel d.i. Ha-selhüner und Feldhüner die schneeweis waren, (vermuth-lich die Schneehüner'l?etrao b-agopus) und Fasanen vonder Grösse der Gänse, (wahrscheinlich Auerhüner ' 1 ?e-ttao >l/roAgIsii8). An der St. Olafskirche sahen sie dasFell eines weiffen Bären von vierzehn und einem halbenFuß Länge. Andre Vogel, als z. E. Gyrfalken, (kal-^U8 6 ^r 5 alco) Taubenfalken (Mur llrits.) undFalken noch anderer Arten sind weisser als gewöhnlich,*vegen der grossen Kalte des Landes.
. Vier Tage, ehe sie Srrchl'rrrborg (Stegeborg) er-reichten, kamen sie an einen Ort derVasthena (Wad-fiena) wo die heil. Brigitte gebohren ward, und einenOrden von Frauensleuten, so wie auch Kappelläne vonerseloen Objervanz gestiftet hatte. An diesem Orte ha-en die Nordischen Könige und Fürsten eine sehr ppäch-'Ze mit Kupfer gedeckte Kirche gestiftet, in der sie 62
Altäre