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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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Hl. Abschn. in den neuern Zeiten. zg;

etwas gediehen Kupfer von den inderHudsonöbay woh-nenden Amerikanischen Wilden durch Handel, List oderGewalt bekommen haben; denn noch ieht sieht man beidielen Wilden, Stücke rohen KuhferS, welches sie zuArmbändern mühtam zusammengeklopfet Sonst tref-fen die Sitten der Grönländer, mit denen bei denheutzutagigen Eingebohrnen beobachteten, vollkommenüberein.

Woferne die Buße Bridgewaeer wirklich einLand im 57 Grade go Min. N. Br gefunden, dasmit Wald und begrüßten Weiden überwachsen war,so muß dasselbe, da man es nie mehr bei der fleißigenFahrt nach der Hudsonöbay, Grönland und Labradorantust, im Meere versunken seyn: oder es müßen sichdie Schiffer in ihrem Laufe ziemlich verrechnet, undIsland für ein ganz neues Land angesehen und dieWaldungen dazu gedacht haben.

Vttl.) Nachdem Frobisher in drei Reisen nach Nord-resten, um Kathai und Indien zu finden, nichts aus-gerichtet hatte, so wollte die Rußische Handlungs Gesell-schaft wieder auf dem Nordöstlichen Wege suchen,ob es nicht möglich wäre, diese Reiche zu errei-chen; indem die Reichthümer welche die Portugie-sen durch die Schiffarth nach Indien, sich täglich er-warben , sehr beträchtlich waren, und daher bei allenschiffahrenden Völkern Europens, die Begierde nachEinem neuen Wege nach Kathai oder Tschina und Jn-dien, täglich mehr stieg. Es wurden also im Jahre

zwei Schiffe unter den Befehlen, von ArthurPer und Charles Jakmann von ihnen ausgeschicket,Um einen Versuch zu machen. Sie siegelten den go May^55 Harwich. Sie kamen nach Nord Aap undWardhaus: allein es wehrten lange östliche, nord-östliche und südöstliche Winde welche sie hinderten ihren