3Z4 Von d.Etttdecktrngeiuiii Nord. MAbschN.
Weg zu verfolgen; endlich nachdem sie sich durch vie-les Eis durchgearbeitet, und oft durch den Schein vonLand waren betrogen worden, kamen sie endlich den i8Julius vor Waijaks an. Sie siegelten hierauf durchdie Straße, und stießen bald auf sehr vieles und festesEis, so daß sie nach einigen vergeblichen Versuchendurchzukommen sich genöthiget sahen umzukehren. Merk-würdig ist, daß sie überall, in dem Gemäßer zwischenNova Zemlja und dem festen Lande, sehr bald mitdem Senkbleie Grund gefunden. Sie hatten nähm-lich von 4 Faden bis gz, 68, 72 und 95. UnferneColgoyeve oderRolgow geriethen sie auf eine Sand-bank. Sie sahen das Land HugrL, Jugrien langst derPetschora) und die Bay Morzowets. Endlich erhobensie sich bis zum Nord Kap und langten am 26 Novem-ber glücklich in Ratcli'ffan. Das andere Schiff, derWilliam unter den Befehlen des 6 harles Iackmanirtrennte sich von ihnen in einem sehr dicken Nebel, mu-ste in einem Hafen in Norwegen wintern: lief im Fe-bruar zugleich mit einem Dänischen nach Island be-stimmten Schiffe aus, allein man hat seit dem nie wei-ter von dem Schiffe gehört.
Dieser ab rmahls fehlgeschlagene Versuch einernordöstlichen Durchfahrt, bestätigt vornämlich ein paarschon vorhergemachte physikalischen Anmerkungen. Dieerste ist, daß man in diesen hohen nordischen Breiten,sehr viele Ostwinde habe; und solche die nord-odersüdöstlich sind. Die andere betrift die sehr flachen Ge-mäßer des nördlichen Eismeeres; welche damahls undauch nachgehends von spätern Schiffahrern bemerkt sindworden. Hienächst findet man auch in dieser Reise diegewöhnlichen Klagen, über die ungeheure Mengevon Eis, und die entsetzlich gefährlichen Nebel; die manüberall so wohl in der nördlichen als auch in der südli-chen Halbkcigel, in den kalten, den Polen näher liegen-