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Durch den Beystand der Gelehrten und durch Gunstder Grossen wurden ihm seine Beschwerlichkeiten erleich-tert. Der Kaiser Ferdinand vergönnte ihm zollfreycnDurchgang seiner Waaren bey Dreyfach; der pfälzischeChurfürst Friedrich lockte ihn mit grossen Vcrhc,ssungmnach Heidelberg; indeß schlug er aus Liebe zum Vater,land jeden auswärtigen Beruf aus.
Emcs Tags gieng er, einiger Geschäfte wegen, zudem Abt Joh. Rud. Stoer in das Kloster Murdach. Erward nicht sogleich vorgelassen und kehrte voll Verdrußwieder nach Hause; von da aus schlich er dem Abt einenBrief voll der bitterste» Vorwürfe; man hat mich, schrieber, als Narren behanrelt; Narren sprechen die Wahr-heit ; erlaubt mir denn, sitzte er hinzu, daß ich eure Höf-linge srcvmulhig als stolze Dummköpfe erkläre. — An,statt sich zu erzürnen, ließ der Abt unfern Oporin freund,lich einladen; auch gab er ihm das Jahrgchalt, daöbisher Siqmm d Gelenius genossen.
Unter abwechselnden Schiksalen hatte Oporin überdreißig Jahre friedlich und vergnügt mit seiner zweytenEygenvßm, Maria Ficiua, gelebt; sie starb im I. 1564.an der Pcftseuchc, als der Mann sich auf der Frankfur,termcsse befand. Zur gleichen Stunde, als ste in Baselden Geist aufgab, wollte Oporin zu Frank, urt an seinemBrite einen Schlag bemerkt haben, worüber er seinenEchiaftammcraden auswekte und ihm sagte, daß ihm ein^"glük bevorstehe.* — Wegen übcrhaufker Geschäfte,sah er sich genöthigt, sogleich wieder eine neue Lebensge-nuß zu suchen. Dieselbe fand er «n der Person einerMatrone, die mit beträchtlichen Glüksgütera grosse Vor«
* E. Oporin- Leben von Andrea- Jorisens.