Band 
Erster Band.
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gung für dieselbe dem Geschmack für Weltweisbeit u-dschone Litteratur untergeordnet. Der Thesaurus der fchwci-zerischen Geschichte und helvetische Bibliotheck, an welchener mit Bodmern den größten Theil nahm, sind Beyspiele,wie vortheilhaft der Philosoph« dem Kritiker, und dieserjenem die Hand biete.

Indem unser Gelehrte gleichsam von Kindheit auf bisgegen sicbcnzig Jahre mit Bodmern im täglichen und in-nigsten Umgang lebte, vereinigten sich beyde, um ver-mittelst kritischer Werke für den Nationalgeschmack daszu werden, was für die Reformation des GlaubensZwingst geworden. Nach dem Vorbild dieses letztem,war bey ihnen das Schöne in den Künsten keineswegsletzter Zweck, vielmehr war es Mittet zu Beförderungdes Wahren und Guten.

An dem fürtreflichen Bürgermeister Johann CasparEscher fand Breitinger einen eifrigen Beförderer: durchdas Ansehn und durch das Beyspiel desselben ermuntert,sah er das Studium der griechischen Litteratur als dasbeste Gegengift des schlechten Geschmacks an. Dem ge,nauen Umgang mir diesem Manne haben wir es zudanken, wenn Breitinger im I. 17;-,. anfieng, diemeiste Zeit auf ein Werk zu verwenden, welches in nä-herer Beziehung mit seinem geistlichen Beruf war. Wirreden von seiner Ausgabe der siebenzig Dollmetscher.Die bosische Ausgabe war mangelhaft, die grabische sel-ten und kostbar. Lctztre legte er zur Grundlage, undbestimmte sie nach den alcxandrinischen und vaticanischcuHandlchristen. — Im I. 17; erhielt er den hebräi-schen Lchrstul in dem untern Collegium, und bald her-nach zugleich in dem obern. Bey seiner Inaugurationhielt er die Rede lingua veo guali vernsculs esulguevirtutibus, und zu Erlctchlerung der heil. Sprachwustn-schaft schrieb er die Abhandlung über die hcbräl,che»