Band 
Erster Band.
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lütiq m jene glänzende Epoche fiel, in welcher erst nochLudwig XiV. ein goldenes Zeitalter der Künste und derschönen Litteratur von Frankreich aus, und seither vonTeutschland aus Wolf und Leibnitz ein neues Licht ge,sunder Philosophie ausbreiteten? Metrisch pflanzte dieerste Entzündung sich fort, und auch bey uns borgte eineMenge mehr oder weniger vortrefflicher Köpfe von Bvd-mcrs und Breilingcrs Erleuchtung. Bis ins graue Alterblieb auch Breitinger äusserst aufmerksam, nicht nur jedeGelegenheit zur Ausbreitung des Guten , die sich anbot,zu nutzen, sondern auch dieselbe für sich und für anderevon allen Seiten herbcyzuführcn, wo sie noch entferntschien. Immer war nicht nur sein Cathcder, sondernauch sein Museum die Zuflucht jedes aufblühenden Genies;mit gleicher Leichtigkeit ließ der grosse Mann sich herab,Auszüge, Ucberfttzungen, Versuche eines Schülers zuprüfen, wie er sich mit geübten Köpfen zu den wichtigstenlitterarischen, kirchlichen, politischen Untersuchungen undEntwürfen erhob.

Ein solcher Charaeter erwarb ihm die Würde des De-kanats über die amtlosen Geistlichen. Immer glaubte erNichts gethan zu haben, wenn er nur die Pflichten feinesAnnes und zwar auch noch so gewissenhaft beobachtete.So viele Jünglinge, unter welchen seither mancher z«dem Lehr - und Predigamt berufen, oder als Schriftstellerin diesem oder jenem Fache berühmt worden, werden'hn als Vater verehren, der zur Bildung ihres CharaclerSnicht weniger, als zur Entwicklung ihres Geistes beytrug.Da die Glücksumstaade oftmals mehr, als gut ist, aufden ganzen Menschen vermögen, so hielt er es seiner kei-neswegs unwürdig, auch hie, und da, für die ökononü.schon Angelegenheiten, und für die Beförderung seiner Schü-zu sorgen. Indem er indeß mit unermüectern Fleisse.

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