Unterstützung und Kenntniß. — In Wen vereinte ersich mil Sedelmanec. — Gran, «ud Melkens warenseine Führer, oder vicimeyb harer er gar ttiuen Führn,alü sein eignes Genie. Gar bald gewann er die Achtungder Grossen bey Hofe; allem die Unabyänglichkcit zog«er dem Glücke vor, und schlug die vvrtheilhaflestcn Au-fbietungen aus. — Wahrscheinlich würde er sein Lebenin Wien zugebracht haben, wenn nicht der Fürst vonSchwarzenberg ihn beredet hätte, einen Beruf von sei-nem Schwiegersohn nach Rastadt anzunehmen. — Ergicng dahin, und ward der Liebling dieses Hofs; selbstdie alte Margräfin, die in Ellmgcn ihr Hostager hatte ,schenkte ihm ihre Achtung, und äusserte vielmal denWunsch, ihn zu einem eatholischcn Christen zu machen.Er mahlte den Margrasen von Dnrlach, und wurde vondemselben als ein Sohn gchamn. Machen Sie eineLustrcise zu meinem Schwager dem Herzog von Wür-temberg nach Ludwigsburg, sagte der Fürst» denn,setzte er hmzu, ich kenne .den Hof zu Rastadt allzügut, und sehe zum voraus, daß er ihnen in der Folgegefährlich werden muß; Ich gebe ihnen Empfehlungs-schreiben , und sie können einer gütigen Aufnahme entge-gen sehen. Er gieng dahin, und hatte die Ehre diesesSchreiben persönlich zu überliefern, der Herzog lächelte,bey Durchlefung desselben. Mein Füßli, sie bleiben inmeinemDienst, und haben meine Gewogenheit. Dir Bedin-gungen wurden durch den Herrn von Pfau berichtiget, unvvon unserm Künstler angenommen, nur bat er sich dieErlaubniß aus, eine Reise nach Bruchsal zu machen,um da den Kardinal Schönborn zu mahlen, von welchciner vorhcro war berufen worden. — Von Bruchsal giebster nach Mannheim, wo er die Ehre hatte, den Churfür-sten «.'Mulden. Er besähe die Gemähldcsammkmgen zu
Echwctzmgen un- Düsseldorf, und reiset* wieder »»ach