Band 
Erster Band.
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Luhwigskurg z 'rück. Hier blieb e>' sehr vergnügt ^ bisher unglückliche volnjschc Krieg einbrach; die Franzosenkamen über den Rhein, belagerten und eroberten Kehl,und überschwemmten das Land; man sah nichts als Iam-,wer, und damit das Unglück vollkommen würde, fielder Herwg iy eine tödtliche Krankheit, und gieng nachStutqard. —

In dieser betrübten Lage glaubte Füßli das Beste zuseyn, den Herzog um Erlaubniß zu bitten, eine Reise nachNürnberg zu machen; der Fürst sahe die Billigkeit diesesBegehrens, er beschenkte ihn mit einer goldenen Uhr,und sagte: reisen fic glücklich, giebt Gott Gesundheitund Frieden, so kommen sie zurück, der Herr von PfauWird deßwegen Briefe mit ihnen wechseln. —

Er säumte nun nicht länger, nahm die Post, und kamglücklich nach Nürnberg. Er brannte vor VerlangenKupezki ni sehen, ungeachtet ihn seine Freunde eineschlechte Aufnahme vermuthen liessen, so wagte er es dochzu demselben hinzugehen, und in einer Stunde waren siedie wärmsten Freunde. Kuvezki beredete ihn Zimmer imgleichen Hans zu nehmen, wovon der berühmte Land«schafts-Mahler Blendinger Eigenthümer war. — Nachund nach brachte er es dahin, daß noch der alte Hirsch-,wann, und Director Preißier mit von der Gesellschaftseyn durften, wo man dann alle Wochen bey Kupezkizusammen kam. — Niemals ist mit mehr Gründlichkeitvon der Kunst gehandelt worden, als in dieser Gesellschaft.

Unter diesen angenehmen Beschäftigungen verflossenbeynahe i8. Monate, in weicher Zeit sein Gönner, derHerzog Eberhard Ludwig von Würtemberg, mir Tode"bgieng, und die Hoffnung zum Frieden durch das immerweiter um sich greifende Kriegsfcner vereitelt würbe. Ev^schloß sich, seinem Vaterland einen Besuch zumachen,vorher aber noch Augspurg und München M besuchen,