Band 
Erster Band.
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Schöne. In freundschaftlichen, Umgang und Briefwech.ftl lebte er mit Kleist, Klopstok, Wieland, Bobmer, undBrcitingcr.

Mehr als Rang und Geburt erheben Talente; ingenauer Verbindung stand Füßli mit einigen Personenvon, ersten Range, besonders würdigten ihn ihrer Freund»schafl der Kardinal Roth, Graf Firmian von Maylandu. a. Obschon gewohnt mit den Grossen zu leben, wares doch nichts weniger als kriechende Aufwart, vielmehrreine Frcymüthigkcit, offenes ungezwungenes Wesen,wodurch er sich Zugang verschafft. Ungeschminkt dieWahrheit zu hören, «st so seltenes Glück für die Grossen,daß ihnen eben diese Wahrheit auch alsdann Willkommist, wenn sie auch selbst ohne Schonung gesagtwird. Was indessen bey einem Füßli wenig beleidigte,könnte bey andern unverzeihliche Dreistigkeit scheinen.Jene seltene Gaabe belaß er, allemal die Gelegenheit,und den Ton zu erhäschen, welche seinen auch noch sokühnen Einfallen zum Freybriefe dienten. Die Hitze undFrcymükhigkeik, womit er sich zuweilen ausdrückte, darfnur derjenige ungestraft nachahmen, der sie wie Füßli,mit eigenthümlicher Laune, mit Geistes-Gegenwart, undmit Dienstleistungen zu vergüten im Stande ist; nichtselten ist auch ihm fein offenes Wesen nachthcilig geworden.

Seine Denkart indeß, nicht weniger als seine Talentesetzten ihn über alle Ehrcnstellcn und Glücksgüter hinweg.Mit anrückendem Alter lebte er immer bey Hanse, unterBüchern und Kunstwerken, von welchen er eine auserleseneSammlung besaß. Sein Haus war ein Zufluchtsort derKünste, der Freyheit, der guten Gesellschaft. Alle Tageversammelte» sich bey ihm Leute von jedem Rang und Alter;m abwechselnder Gestalt gieng das Gespräch von« scherz»haften Ton zum ernsthaften hinüber, von den Gegen,ständen der Kunst, zu pvftllschen und moralischen Unter»