Band 
Erster Band.
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geschätzt und gelicbet hatte. Er opferte ihnen Thränen,und so viel an ihm lag, wünschte er, ihre Tugend, ,,»dGrösse der Nachwelt aufzubehalten. Er schrieb ihre Ge-schichte, und machte sie durch den Druck bekannt. — Undda diese erste Probe seiner Muse vielen Beyfall fand, äus-serte sich in ihm eine unbezwingliche Begierde, seine wür-digen Landesleute dem Moder der Vergessenheit zu ent-ziehen, und so viel möglich eine vollständige Geschichte derbesten Künstler des Schwcizcrlands herauszugeben. — Erbrach« mit einer unnachahmlichen Mühe und Geduld die-ses Werk zu Stande, in welchem er sich zugleich als schö-nen Schriftsteller, und als gründlichen Kunstrichter zeigte,und mit Verachtung auf diejenigen hinabsähe, die anSUnwissenheit, oder Neid, seinem Vatcrlande Künstler vomersten Rang absprechen wollen, Leute, deren gröstes Ver,dienst im Handel mit altem und neuem Marmor besteht,und die etwa nach einer verstümmelten Bildsaüle, eineNase oder ein Ohr ungeschickt anzuflicken bemüht sind,Füßli war von Jugend auf ein grosser Liebhaber vonKupferstichen, er legre sich nach und nach eine vorlreflicheSammlung bey, und da er in Wien den, Zutritt zu derunschätzbaren, und vielleicht ersten Sammlung des Prin-zen Eugens hatte, so bereicherte er seine Kenntnisse in die-sem Fache bis zur Vollkommenheit. — Er glaubte allenLiebhabern ein angenehmes Geschenk zu machen, wenn erihnen ein Handbuch darreichte, auf eine vernünftige WeiseKupferstiche zu sammeln. Er schrieb sein raisonirendesVerzeichniß der besten Kupferstecher, und ihrer Werke,und gab es durch den Drnck heraus. — Diese Schriftwurde mit allgemeinem Beyfall aufgenommen. —

Zum Beschluß erwähnen wir noch Füßlins hettlinqeri-sches Medaillen-Cabinct; ein Werk, welches der sel. Hett,linger niemand als seinem Freund Füßli anvertrauen wollte,welches auch durch dessen Bemühungen das erste Werk