Band 
Erster Band.
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de Arznsykunst. Nicht zu scheu war er zum Lehrer, zustolz nicht zum Schüler.

Zum erstenmal hatte er sich im Jahr i?;i. vrrheyra,thet und nunmehr lebte er in Bern, jedoch ohne öffent-liche Bedienung. Im I. 17)4. ward für ihn ein anato,misches Theater errichtet; dasselbe besorgte er ohne Besol,düng. Auch gclangs ihm nicht» die lcdiggewvrdneStelleeines Spitalarzts zu erhalten. Im I. 17,5. aber warder einhellig zum Bibliothekar der Stadrbibliothcck erwählt.In diesem Amt brachte er die zahlreichen Schaumünzenin Ordnung. Ungefähr um diese Zeit ernannte ihn diekönigliche Gesellschaft zu Upsal zum Mitglied. Ihm wardes nicht so gut, ein Professorat in Bern zu bekommen;er selbst glaubte, daß hieran einige stiner Satyren Schuldseyn. — Also gieng er dann im I. 17)6. als Lehrer derArzneykunst, der Botanik und Chirurgie nach der neuer-richteten, hohen Schule in Gdttingen. In wenig Tagendach seiner Ankunft hatte er seine Gattinn verloren. Umden Schmerz zu besiegen, verdopvelte er nunmehr seinegemeinnützige Thätigkeit. Er legte einen medicinischcnGarten und ein anatomisches Tbcater an; er brachte einereformirte Kirche zu Stande; er errichtete eine Hebam»wenschule, ein Collegium von Wundärzten) und endlich^e königliche Societät der Wissenschaften , davon er derbeständige Präsident war. Die Belohnungen wuchsen mit^inen Verdiensten. Im I. 17z,. bekam er den TitelE'nes königlichen Leibarzts; im I. 174;. eines königlichenHofrathes ; im I. »740. ward er zum Mitgliebe der könig-.

Gesellschaft in Londen, im I. 174;.- zum Mitglie-dr des grossen Rathes in Bern erwählt. Im I. 1747^'§ni er als der zweyte Ausländer in die königliche Aca-der Wissenschaften in Stockholm; auch erhielt ev^vcationen nach Oxford und Utrecht, die er aber aus-ging.. Unterweilen hatte ex neue Schweizemism gemacht