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Zimte er dem Staate in dem academischcn Senat, indemObcrcvnsistorium, in der Landesfriedlichcn Kanrmer u. a.Mit besonderm Ficisse arbeitete er an der Verbesserungder Salzmerke, wie auch an dem Entwürfe des Waisen-hauses. Im. 1757. ward er nach Lausanne gesendet, umdaselbst der Academie eine vorthcilhaftere Einrichtung zugeben. In dem folgenden Jahr machte er auf obcrkeik.lichcs Ansuchen eine Reise nach Kulm, woselbst unter sei-ner Anleitung.beträchtliche römische Altertbümmer ent«deckt wurden. Im gleichen Jahr wählte sich Haller dieAufsicht aus über das Salzwesen von Röche, ein Amt,das ihm jährlich ?oc>o. Gulden an baarem Geld auswarf.Nunmehr hatte der Gcnfersce zween merkwürdige Anwoh-ner an Voltaire« und Hallern. Glückliche Gegend, wo-hin sich die erhabensten Genie», fern vom Glänze der Thro-nen, in die freyen Schatten begeben!
In der sechsjährigen Müsse, welche ihm die Aufsichtder Salzwcrke verschaffte, durchreistte er zu wiederholtenMalen die ganze, umliegende Gegend, und von derselbenverfertigte er die genauste Beschreibung. Um so viel hei-liger ist für die gelehrte Welt fein Pathmos, weil er imCchoossr der Ruhe und Freyheit die (grosse Physiologieln Stande bringen konnte. Auch zu seiner schweizerischenFlora sammelte er hier sehr beträchtliche Beyträge; aufeigne Unkosten sandte er Leute aus, die ihm Pflanzen ausVvch unberciscten Gegenden Helvcriens zurückbrachten. Die-le neuen Entdeckungen sind in der Hiliorig 8tirplum Ilel-^ricsium enthalten, welche im I. 1768. in drey Folw-l'änden herauskam.
Nach seiner Zurückkunft in Bern ward er in die^erappcllationskammer des teutschen Bernergebictes er.Wählet; so ward er ein Ncchtsgelehrter, schlichtete Pro-cesse und revidirte das Gesetzbuch des Amts Aelcn Inev landwirihschaftlichen Eommittee besorgte er die allge-