Band 
Erster Band.
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Ruf Befehl des Senates ritt Zwingli als Fcldxrcdigerauch mit. Den 12. Weinm. ,5;,. geschah die fataleSchlackt, in welcher die Reformierten die gröste Nieder,läge erlitten. Von den Catholtschen ward das vcrlaßneLager der Züricher geplündert. Viele von diesen letztem,die halb todt lagen, wurden unter abscheulichen Beschim»pfungcn niedergehauen. Die Menschlicher« unter denSiegern wurden zum Mitleiden bewogen; sie nahmen dieübriggebliebenen Züricher gefangen; setzten sie zum Feuer,indem es in dieser Nacht ungemcin kalt war, pflegt«, sieund waren mit Heilung ihrer Wunden befck'äftu-t. Un,ter den Erschlagenen lag Zwrnali. Von Steinen zu Bodengeworfen, raffte er sich auf; sank wieder nieder und erbebsich von neuem. Auf den Knien schrie er: den Leib tön,ncn sie töden, doch nicht die Seele I — Dann fiel errücklings; mit gefallenen Händen und zum Himmel gench,tctcn Augen sieht' er zu Gott auf. Hauptmann Fnckingervon Unterwaldcn stach ihm den Dolch in die Kahle, undbald hernach gab Zwingli den Geist auf. Mir ihm rdeil,tcn gleiches Schiksal Geroldseck, Statthalter der Abteyiu Einsiedeln; Conrad Schund, Commcnthur zu Küß,nach; Johann Haller, damals Pfarrer zu Bülach;Dvlsgang Jvner, Abi zu Kappe! und andre «einer gelehr-ten Freunde, die auf dem Schlachtfeld als Märtyrer fürWahrheit und Vaterland starben.

Erst Tags darauf entdeckte man den todten Zwingli,4 ariz kenndar, mit lebhafter Farbe. Die einen wäinrcnThränen dcS Mitleids; die Andern fielen, ungeachtetalles Admahnens der Kriegehäuvter, voll Wut über die^iche. Durch den Scharfrichter ward sie zu Asche ver»»rannt.

Sein wohlthätiges, ruhmvolles Leben hatte Zwingli"'§>t höher gebracht als auf 47. Jahre, s. Monare und

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