Band 
Erster Band.
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den elastischen Autoren, wie auch aus den Kirchenvätcrn,besonders aus dein Chrysostom. — Ihm wird von;Crocins * die Geschichte dreyer grausamer Thaten, sosich in Deutschland zur Zeit des Baurenkriegö zugetragenhaben, zugeschrieben. Aus dieser Geschichte sührt erfolgendes au: „ Es war ein gewisser Pfarrer, welcher„ oftmals die schändlichen Laster der Edelleute ernstlich,, bestrafte, daß sie nämlich das Volk in allem Bösen.

bestärkten. — Die Edelleute wiebersetzten sich ihm und,, sagten: Er hätte sie nicht zu strafen, weil sie selbst,, seine Oberherren wären und Macht hätten, ihm das», Leben zu nehmen. — Im I. i;r;, da der Bauven.„ krieg noch nicht gcstillet war, kam ein Junker mit sei.,, ncn Knechten zu ihm, liest sich das Mittagessen berei.„ tcn und zechte mit fröhlichem Muthe. Nach dem„ Essen befahl erden Knechten, sie sollten ihn an einem,, Balken in seinem eignen Hause aufknüpfen. Der„ Pfarrer fleht' auf den Knien, man möchte ihn doch„ nicht unverurthcilt strafen. Die Knechte selbst vollstrcck«» len ungern den Befehl des grausamen Junkers. Um-» sonst! Seine Mordlust wurde befriedigt. ,,

Occolampad hatte sich wieder nach Bafel begeben.Trotz der mißgünstigen Mönche, las er daselbst überden Jrsajas und predigte für den Pfarrer zu St. Mar-tin, auch gab er den Thcophylact in latinischcr Über-setzung heraus. Durch die Freymütigkcit, womit erseine Gedanken über das Nachtmal entdeckte, zog er sichvielen Verdruß zu. Nicht ohne Gefahr wohnte er demRcligionsgespräch gegen Fabcr und Eccius bey; auch be-s«nd er sich bey der Bcrncrschen RcligonSdispntation;schr groß waren seine Verdienste um Beylegung dcs SlccitcSMischen den Alt- und den Ncngläubigen in Basel.

* S- das Marterduch G. 178. Von dieser Geschichte ge-schieht keine Metdung iu GcsnerS Bibliothek.