Kapiw nach Straßburg; dasclbst stiftete er eine franzöfi,sche Kirche und war der erste Prediger derselben; aucherhielt er den theologischen Lehrst«!. Immer noch nähr«
1 e er in feiner Brust für Genf die innigste Liebe. EinenBeweis hirvon giebt seine Antwort auf das Sendschrei»den des Kardinal Sadolets; diese Antwort ist vom i»Sept. rz;y. aus Straßburg geschrieben. — Zwey Jahrehernach berathschlagte er sich auf dem Reichstag zu Wormsund zu Regenspurg mit Bucer und Mclanchton über dieMittel zur Besänftigung des Religionskriegs. Auf drin»gcndes Anhalten des Volks und der Regierung kam erden Sept. 1541 nach Genf zurück. Sein erstes Ge-schäft daselbst war die Einführung einer strengern Kirchen»zucht. Ungeschick selbige in den Augen verschiedener Per-sonen hierarchische Liranney schien, so ward sie nichtsdesto weniger den ro. Nov. 1541 in der Versamlnngdes Volkes feyerlich bestätigt. * In den GenferschenRachsmanualen befinden sich ganz sonderbare Nachrichtenüber die öffentlichen Dirnen. Bisher waren dieselbenverpflichtet, in einem abgeänderten Quartiere zu wohnen,Und sie lebten unter Aufsicht einer Vorsteherin, Bordck-*önigin genennt. Ausdrücklich hieß es noch unterm re>.^sterz i^vq.. stezins boräelli öie msrti» proxims ellgstur;uuch leistete sie dem Staate den Eidschwur; unterm ,4.vbigen Monates heißt es: kuit crssts rsgins merelrioum,jurrvit in koriNL lud cvnäitionibus in csxitulis expgtL.
ü». Erst unterm;o. Avril i?4» ward den Badern dos^kivticgium zur Unterhaltung öffentlicher Weiber genom»suit srieststum, guoä clekenststur hyspiribus 8tubL-husus civitstis, ris sbinö« sustssnt putsnss kospitari,ä: ezz, ^uss ksdent, nbire fscism; L inäe stant<d. j. öffentliche Erkanntnisse,) guoä pursnN äs-
, Sinirer in seinen westhelvetischen Reisen, Th. H. C.' '«pon ttik. g, Leneve» Buch. HI. s. rS7.