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dssni: ts looo kslsto rslrsbors. Die unerbiltttchk Strenge,womit Kalvin seine Kirchenzucht ausübte, ;og ihm auchunter den angesehensten Rathsgliedcrn, unter den Eiferemfür die Reformation selbst, ungememenHaß zu. Die Pur»tey der sogeheiffmen Libertiner erklärte die KalvimscheKirchenzucht für ein neues, rirmmisches Papstur». EinÄnführer dieser Leute, Jacob Grüet, war äusserst rrbit-tert, nicht nur daß einige seiner Kameraden zum Knie-falle vor dem Kirchen - Consistorium verurrhrilt, sondernauch er selbst ab öffentlicher Kanzel von Kalvin als einwollüstiges Schwein apostrophirt worden. Den 2-. Inn.i;«.? fand man in der Pelcrskirchc auf dem Dredigcrpul-ke ein Libell festgenagelt; in demselben wurden dieGeistlichen der Herrschsucht beschuldigt und ihnendeswegen tödtliche Rache gedrohet. Grüek hatte sich ver-dächtig gemacht; er kam ins Gefängniß; endlich gab cksich selbst als Verfasser dieses Libells an; hierauf unter»,suchte man sein ganzes, bisheriges Betragen ; unter seinenPapieren ward ein Schreiben vom ,0. Horn. 1447 anPeter de Burg gefunden; in diesem Schreiben erklärt ekden Kalvin, den er Lpileopum ^leulgnenlem nennt, alseinen Erzheuchler, der den h. Vater seines AnsevnS be-raube, und es sich selbst anmaasse; seme Verwegen^?gehe so weit, daß er behaupte, vor ihm müssenund Kayser erzittern. In einer andern Schrift beschul«digte er den Kalvin, daß er mit göttlichen Eingebungen prahle;in verschiedenen andern Blättern reizte er das Volk ge-gen die Kirchendisciplin und gienq würklich so weit, daßer die ganze Offenbarung als leere Fabel verschmäh^-hiezu kam noch daß er einem Freunde an einem auswär«tigcn Hofe geschrieben hatte, um diesen Hof gegen Ka>vMund gegen die Regierung in Genf zu thätlichem Unw>len zu reizen. Wegen dieser Versetzungen ward er i»'Tode verunheilt. Nach seinem Tode fand man von >V