Band 
Erster Band.
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Äoch eine andere Schrift, voll atheistischer Lehrsätze, wei-che von einigen Gelehrten für das vorgebliche Buch 66Irikus impoKcrlbllL angesehen worden; öffentlich warddiese Schritt durch den Scharfrichter verbrennt.

Ein Rathsglird, Namens Peter Ämeaux, hatte öffent-lich mit vieler Unbescheidcnheit von Kalvins Lehre gefpro,chcn; ohne daß Kalvin es begehrte, ward Ameaux in Ge-fängniß geworfen Nnd zur Kirchenbuße verurthcilr«

Virets Bedienter kam mit einem entwendeten Briefvon Kalvin zu den Syndiks; nach Durchlej'ung desselbenglaubten diese gerechte Ursache zur Klage über den Refor-mator zu haben: in dem Briefe nemlich wurden dieGenfer beschuldigt, daß sie ohne Gott regiert seynwollen. Beym Verhör aber behauptete er die Rechtmas-sigkeit dieser Klage durch das Betragen der Libcrtinerund so vieler Verächter nicht nur der Kirchenzucht allem,sondern des göttlichen Worts überhaupt.

Um diese Zeit begab er mit Kare! auf ein ReligioNS.Sespräch nach Zürich. Ungeachtet er mit einheimischenStaats- und Kirchengcschäften überhäuft war, st> fander immer noch Zeit, auch für die auswärtigen Kirchennicht nur in der Schweiz und in Deutschland, sondernauch in Frankreich, England Und Polen zu sorgen. Richtin gedenken so vieler Bücher, meistens biblischer Com,wentarien und theologischer Anweisungen, welche zuGenf in XII Foliodanben, und hernach im I. 1667. inBänden zu Amsterdam zusammengedruckt worden.

Im I. i;4s- hatte er seine Gattin» Idevette- de^üre verloren; von ihr hatte er einen Sohn, der ihmaber ebenfalls in die Ewigkeit vorgieNg. — So weit*dar Kalvin von Geldbegicrdc entfernt, daß er sich Mit^>nem Emkvmmen von hundert Thalern begnügte undkde jhm angebotene Vermehrung eben so gerne auSschlug,a>s sie von andern gesucht'wird. Ungeachtet es im leichtH z