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Erster Band.
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Malt, so gestchah's unter anberm, weil er sich Von ihmpersönlich bclcydiget glaubte; es verdroß ihn, baß Farelihn einen Balaam gescholten und in verschiedenen Pam.phlets geschimpft hat«. Die Hitze, womit Farel undeinige andre Gläubensverbesserer sich gegen den hierarchi-schen Unfug empörten/ so überspannt sie war, so schiensie nichts desto weniger in den damaligen Zeiten einnothwendiges Uebel. Aus diese Zeloten paßten jene Aus-drücke des Erlösers Luc. XVI. iü. Match. XI. ir. DurchHeldenmut brachte es Farel so weit, daß er durch denBlrtzstral seiner Beredsamkeit in Kurzem nicht nur Muni»pelgarb , sondern auch Aile, Murren, Lausanne, Viel,Neneüburg aus der Finsterniß in das helle Licht derWahrheit hervorzog. Selbst jene Prckster, welche mitSeidenflocken und Baumwolle vor seiner Rede die Ohrenverstopften, welche zur Betäubung der Zuhörer alle Glo,kcn anschlagen liessen, wurden endlich von seinen Vorstel»lungen besiegt.

Nach Neuenburg kam er im 1.1529 und bald wurdedaselbst die Reformation vöstig gegründet. Als Deputir»ter reisete er auf die Waldensische Synode in dem ThalAngrogne.

Mittlerweile gieng die Morgenröthe der Glaubens-verbesserung auch in Genf auf. Die Pricsterschaft setz^sich mit aller Macht den für sie so nachtheiligen Neue-rungen entgegen. Der Rath verlangte von dem Genera *Vicar, daß in allen Kirchen das lautere Evangelium Mverkündigt werden. Unter diesen Umständen erschien 6^rel mit seinem Freunde, Attton Saunier, und wachsich einen beträchtlichen Anhang. AufAnstiften desDobkapitcls und der Priesterscvaft mußte Farel vom Naals Verwirrer des Volkes crnsurirt werden. Erttter Ich bin kein Aufrührer, ich bm ein PredigerWahrheit. Kur sie opfre ich mein Leben» Ich trag*