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kommen lassen. Dieser predigte mit Wuth gegen dieNcugläubigcn, er setzte sie unter die Henker Christi;sonderheillich die Deulschen (so hieß er die Lutheraner)erklärte er für schlimmer als Juden und Türken. Nachder Predigt machten deßwegen zwey reformierte Geistliche,Anton Froment und Alexander Camus, Lärm auf demKirchhof; sie schrien, baß der Mönch schriftwiedrig pre-dige. Camus ward arrestirt und verbannt, hernach litter den Martyrtod in Frankreich; Froment entfloh.
Die Berner forderten Genugthuung für des FurbiliSchmähworte gegen die Deutschen. Der Rath in Genfwar verlegen. Auf der euren Seite sah er den Furbitiverfolgt von den Bernern, auf der andern Seite beschütztvon der katholischen Partey >n Genf, von dem Bischofund von dem Kanron Frcyburg. Endlich sah der Rathsich genöthigt, den Mönchen bewachen zu lassen. Oef.ienllich sollte dieser Schreyer feine Behauptungen gegenFarel und Viret beweisen. Auf das theologische Gesprächfolgte ein Aufruhr. Ein armer Huthmacher ward inseiner Bude ermordet. Man rührte die Trommel. Beyloo Reformierte zogen bewafnet vors Rathhaus und an,*tboren sich den Tod des Hulhmachrrs zu rächen. Man! ^haschte zween Fehlbare, der eine, ein Schuster, ward^een Tage hernach enthauptet; der andere, Namenssortier, ein Secretair des Bischofs, wendete ein, daß^ nur »on dem Bischof könnte verhört werden. Beyfand man eine Menge Billets, von dem Bischof und> ^ dem Herzog von Savoyen besiegelt; in Kraft eines^ oichen BillelS verordnete der Bischof einen RalhsherrnI Freyourg zu feinem Gubernalor in Genf, mit deml "ftrgg, dir Empörer zu strafen. Auf einmal ölneteEntdeckung den Genfecn die Augen; ohne Rücksichtdir Empfehlungen des Vi,chofs, liessen sie seinen
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