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Secretürr aufknüpfen. Furbiti ward zur Genugthuunggegen die Bcrncr verurtheilt und in Verhaft gebracht.
Die Berner drangen sehr darauf, daß den reformier,ten Predigern eine Kirche möchte eingeräumt werden.Endlich führten einige Reformierte den Farel in das Fran,ziskancrkloster, daselbst predigte er den i. Merz r;;».in einem Saale. Der Rath sah durch die Finger. Vondem Saal begab sich Farel nach der Kirche. DieseSchritte beleidigten den Kanton Freyburg so sehr, daßer den Gcnfern den Bundcsbricf Herausgabe.
In Geheim waren der Bischof und der Herzog vonSavoyen auf ein entsetzliches Blutbad bedacht. Erikden Tag vorher, als die Verschwörung ausbrechcn sollte,ward sie dem Rathe von einem Mitverschwornen verra-then. Der Streich mißlang dem Bischof. Nunmehrergriff er die geistlichen Waffen. Zwcyhundcrt Personenin Genf thue er in den Bann, er zog ihre Güter einund verlegte den bischöflichen Sitz nach Gcx. Die Dohm-Herren faßien den Entschluß, den Farel, Viret und Fro-mmt vergiftn zu lassen. Alle drey wohnten im gleichtHause bey einem eifrigen Reformirten, Namens ClauveBernard. Zur Giftmischerin anerbot sich die Köcbw'Farel spies an diesem Tag gar nicht. Froment gicngausser Hause. Nur Viret allein bekam von dem G^e.Die Köchin gestand sogleich ihr Verbrechen.
Je länger je kühner erhob sich die Partey der Resü-mierten. Ohne Bewilligung des Rathes wagte esin verschiedenen Kirchen zu predigen. Bcwafnet stürlNldie Bürger in die Dominikanerkirche und zerstörtenBilder. Den ro August r;;;. trat Farel mit r>"Collegen vor die grosse Versammlung des Rathes "drang auf die Abschaffung der Meß. Den 27. blulstr;z;. ergicng der obrigkeitliche Befehl, daß der Aberg ^den sollte abgrschaft und das Evangelium in seiner