Band 
Erster Band.
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Ausgang ward si-'n Muth vergrössert und er donnertelauter als niemals gegen das Sittcuvcrderben. Baldhernach begab er sich nach Metz; da,Übst aber hatte erbey Ausbreitung der evangelischen Lehre mit grossenSchwierigkeiten zu kämpfen. Wenn wir dem Bischofvon Madure * Glauben zustellen, so bestritt' er diejungfräuliche Reinigkeit der h. Maria nach ihrer Nieder,kunft, und wegen dieser Behauptung ward er von denFrauenspersonen in Gorz aufs grausamste verfolgt, siezerrissen ihm das Gesicht mit den Nageln und rauftenihm Haare und Bart aus; durch Beyhilfr des Haupt,mann Heinrich Frank rettete er sich in die Abtey undhernach fand er Schutz bey dem Grafen von Fürstenberg.Anciüon aber zeigt den Ungrund dieser erdichteten Nach-richt. Immerhin sah Farcl sich genöthigt, wieder nachNeuendurg zu gehn. Von Zeiten Zeit machte er kleineReifen nach Genf. In Genf hatte er verschiedene Feinde,denen sein allzuhemger Esser gegen Server verhaßt war.Sie verwickelten ihn in einen Criminalprozeß. Von derRegierung in Neuenburg erhielt die Gcnfer-Regierung/daß er sich persönlich in Genf selbst verantworten mußte-Sogleich bey feiner Ankunft ward ihm von dem Senatealles Predigen geradezu untersagt. Die Folgen deszesscs hat Calvin unberührt gelassen -, er begnügt sichsagen: Gerne hätte er mit seinem Blute die Schand*getilgt, die sich die Genfer durch ihre undankbare Aui"führung gegen den Farel zugezogen hatten. An

Geistlichkeit in Zürich schrieb Calvin: ** dlungusm aLummum pervenit neguitin, ut omni puäors excu6" -tcmHjum Oomilii in luxsnsr conrertere obliinste cupia"^

* Man seh« Ancillon Vie ae ksrel, s. üb. woselbst Mark'"Meünsse als Bischof von Madame citirk wird.

** S. TalvlNs Lj>, Dihurino; ssuiiürns, LI.XV. »6,vember i;;z.