Band 
Erster Band.
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Buch äe blinistrorum evsngslii graäidus, Unter andernmerkwürdigen Schriften erwähnen wir noch die Iconerder Reformatoren vom I. i;8o. in 4to. und die Rc«formationsgefchichte vom I. bis 1,6;. Auch schreibtman ihm einige satyrifche Pamphlets in launigtem Tonund macaronischem Styl zu. Immer verband er mitschriftstellerischen Bemühungen das thätigste Leben.

Im I. i^7i. wohnte er als Vorsteher der National-synvbe zu Rochelle bey; Jahres darauf der Synode zuNimes; er wiederfttzle sich der Partey des Johann Mo,rels, der eine neue Kirchenzuchr einführen wollte. ImI. i?74. berief ihn der Prinz von Conde zu sich nachStraßburg, um ihm einen Auftrag an den pfälzischenAdministrator Ioh. Casimir anzuvertrauen. Im I. >;L6.bediente sich die Conferenz zu Mümpelgard seiner alsSachwalters gegen Jac. Andreä von Tübingen. Seitdieser Zeit ward der Graf von Mümpelgard den Calvi,nisten gewogener, übrigen-, ( wie es zu geschehn pflegt, )glaubte jede Partey gesieget zu haben.

Im I. i;88. hatte Beza seine Gattin verloren. Un»geachtet ihm der Verlust dieser treuen Lebensgefährtinsehr zu Herzen gieng, so ließ er sich deswegen keineswegshindern, der bernerischen Synode beyzuwohnen; in dieserSynode wurde Samuel Hubers Lehre von der Rechts"'tigung des Sünders verworfen.

Noch in gleichem Jahre verheuratcte sich Beza n"teiner Wittwe, mit der er bis zu seinem Tode sehr glück'tich lebte. Im I. 1597. fieng er an die Beschwer'den des Alters zu fühlen; von dieser Zeit an erschien *rnur selten auf Kanzel ober Katheder. Noch war indeßseine poetische Ader so wenig erschöpft, daß er würkuin diesem Jahr 1507. ein Spottgedicht voll Feuer gtgedie Jesuiten verfertigte, weil diese ausstreute»,gestorben und habe sich vor seinem Ende zur römisch