dünken mit ihm verfahren: auf erhaltene Bewilligungbesteigt er die Kanzel und mit außerordentlicher Gegen-wart des Geistes vollendet er seinen Vertragz währenddaß jedermann um sein Leben belorgt war, steigt er hin-unter und mit entschlossenem Muthe überliefert «r sichfeinen vermeinten Verfolgern. Voll Bewunderung enr,deckt sich izs der Befehlshaber, umarmt den Prediger,bittet ihn wegen seines Mißtrauens um Verzeihung undbeyde schwören einander, Gut und Blut für die Wahr-heit zu opfern. — Eines Tages im I. r?2<>. währenddes BaurenaufstandeS in Teutschlanb war Musculus miteinem seiner Klostergenossen nach Zabern gekommen;als sie zum Stadtthor hinausgehn wollten, fragte sie einbifchöflich-straßburgifcher Befehlshaber: Wo sie hinzielten?Muiculus sagte: Nach Straßburg, wo ich wegen kränk-licher Le'besbeschaffenheit einen Arzt rathsfragen werde. —-So geht denn — sprach der Befehlshaber, — bald werdeich erfahren, wo Ihr hinzielt! — Unterwegs eilte ihnen«in Bauer nach, mit der Anzeige»--daß sie gar bald voneinem Trupp Reuter eingeholt werden^ Auf diesen Winkhin flüchteten sie sich in den nächsten Hfarrhof; von dagehn sie nach der Anleitung des Pfarrers weiter durchwaldigte Abweg«. Kaum hatten sie sich von der Land-sirasse entfernt, so schnaubten die Reuter daher, fragten«ach ihnen und fluchten, daß sie dieselben nicht mehreinzuholen im Stande waren.
Nach dem Hinscheide des bisherigen Priors wardMusculus einhellig zu feinem Nachfolger ernennt: alleindos Mönä'gwe-en war ihm »eit langem zum Eckel gewor-den ; er Miig die Ehre aus und durch seine Vermittlung"hielt sie ein gewisser Brifacms, dessen Bast, Marga."tha Bart, Mmculus heurathcte. Der neue Priorihm beym Abschied aus dem Kloster ein Gastmal,-K a