Band 
Erster Band.
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s. ; 65 . Zg. * Nur ist daselbst sein Geburtsjahr falschangegeben. Es fäll! nicht auf daS J. sondern 1594»Den i8. Iul. 16 il hatte stch Wettstein mit A. MariaFalkner verbcurathet. Mit ihr erzeugte er vier Söhneund fünf Töchtern. Den y. August >647 entriß «Im derTod die Gemahlin, eben da er als Gesandter zu Münsterwar.

Schon im gasten Jahre seines Alters erhielt Wett«stein Zutritt im Rathe. Er verwaltete eine Obervvgtey,deren Bedienung damals auf zehn Jahre gesetzt war.Schon im zweyten Jahre seiner Verwaltung sah er sichderselben entladen, indem man ihn wegen vorzüglicherFähigkeiten vor der Zeit zum Mitgliede des innern Ra»thes ernennte. Von jtzt an hatte er wichtigen Antheil anallen öffentlichen Geschäften. Als G.iandtcr erschien erauf irr scmeincvdgcnößischen Tagleismngm und andernZusammenkünften. Zwenmal war er im I. iüzü Schied«richcer, das einemal zwischen den beyden reformiertenVororten und den V. katholischen Kantonen, das andereMal zwischen Vern und Svlvthurn, und immer mitbestem Erfolge.

An seine Gciandschaft auf, die Westphälische FriedenS,Versammlung hauen Zürich und Bern, jeder von diesenKantonen «500 Gulden , Schaffhausen aber 1000 Guldenbezahlt. Das Uebrige vergütete Basel.

Bey Gelegenheit seiner Absendung nach Wien wurdeNeustem im I. I6z;. von Kayser Ferdinand UI. mitbcm Reichsadcl beehrt und mit einer güldcmn Kette,*"bst dem kayserlichen Bildnisse, beschenkt. Dieses Bild»mit dem Adelsbriese befand sich noch inHänden des AldDecan Wttlsuins. Wettstein hin»Erließ auch XX. Foliobände historischer und politischerMemoiren zur Beleuchtung der helvetischen Geschichte»

* S, glich Chauffepied OiÄwn. Lrt»