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ReformationSgeschäftes angesetzt worden. In diestmsctiwierigen Geschäfte bewiest er nicht weniger Eifer inVcrthäiblgung der hergebrachten Meynungen des Catho.Ucismus ats Vertragsamkcit und Klugheit gegen dieGlaubensvcrbefferer. Dadurch hatte er sich bey beydenPartheyen ein solches Zutrauen erworben, daß, er aufder Landesgemeine im I. mit einhelliger Sttmmeso wol der Rcformirten als der Catyoluchen zum Land.vogt über die Grafschaft Gargans erwält wurde. Wäh-rend seiner Regierung waren im I. zu Walenstattgefährliche Unruhen entstanden; der Muth und dieWeisheit, womit er diese Unruhen besiegte, hatten auchunter den benachbarten Staaten sein Ansetzn vermehret.Sogleich nach gcendigtcr Verwaltung der Landvogtcy zuSargans ward ihm im I. von dem Abt zu St.Gauen, Dicthclm Blarer von Wartensee, die Odervog-rry zu Rorschach, Steinach, Goldach und Mörschweilanvertraut. Dieselbe behielt er aber nicht länger alsneun Monate. Auf den Ruf des Valterlandes begab ersich im I. i;;;. als Landvogk nach Baden. Ungenm»vorthcilhaft war ihm der Aufenhalt an diesem letzter»Orte zur Erweiterung seiner Kenntnisse in der helveti-schen Geschichte; mit ansscrordcntlichem Fleisse sammelteer so wohl die Alterthümer aus dem Emgcweyde desBodens als dir Urkunden aus den Archiven. Für ei»^ge Zeit wurden seine litterarische Arbeiten unterbrocheneer trat nämlich in Französische Kricgesdienstc; indeßauch unter dem Geräusche des Hofes und der Waffe»vergaß er nicht ganz weder der Musen noch der vater-ländischen Gebürgt; er arbeitete an seiner Beschreib»^der rhälischcn Alpen. ^
Acht. Jahre hatte er in Frankreich gedient; hier»"Ware er im I. i;4y zum zweyten mal als Landvogt »^Baden berufen. Während seiner Regierung hatte er