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wir auf den Gipfel der fürchterlichsten Berge zusammen.Auf der Schütter hatte jeder ein Körbgey mit Käse undRockenbrod, das wir des Abends verzehrten. Einmalgeschah es beym Blattcnspiele, daß ich einem Schi» »derer,der nach dem Ziele warf, ausweichen wollte, fiel aberrücklings über den Felsen hinunter. Voll Entfern ichriendie Hirten und sahn mich nicht mehr; sie glaubten michzu Tode gequetscht; bald kroch ich wieder hervor und dieIammerthränen wurden in Freudenthränen verwandelt.Einige Wochen hernach war eine Ziege an gleichem Orteheruntergefallen und blieb tod in dem Abgrunde. — Einandermal trieb ich ganz allein mit der ersten Morgenröthemeine Ziegen über eine Felswand, nur einen Schritthreit, und darunter eine ungeheure Felskluft; eine Ziegegieng nach der andern; mit Noth konnten sie die Fuß»klauen in das wenige Gesträuch sezen, das aus demFelsen hervorwuchs; jezi wollt ich hinten nach steigen;auf einmal kam ich nicht weiter, weder vorwärts nochrückwärts; mit beyden Händen hielt ich mich an einemGebüsche; äusserst bange war mir vor den schrecklichenGeyern, die unter mir in der Luft hin und her stattet,ten, ich wußte, daß sie Schaaft und Kinder wegraffen.Als ich so hilflos da lag und der Wind mein Gewand em-por wehte, so erblickte mich mein Gesell Thomas undwußte nicht, was es wäre; er vermeinte, einen grosse»Vogel zu sehn; als er mich erkannte, so ward er blaßvor Schrecken, schrie mir zu, unbeweglich zu harren,klimmte mir nach, und trug mich glücklich hinauf i"den Ziegen. Seither hatte mich meine Muhme wiedernach Gränchen geführt; da kam ich als Ziegcnhirteinem andern Meister in Dienste. Eines Tages hatte >mich mit einem jungen Mädchen, das seines VaterHerde hütete, bey einer Wasserleitung verweilet; ""trieben unser Kinderspiel, zäunten kleine Wiesen ein »n