Band 
Erster Band.
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ek fragte mich: Wo ich bin wollte? Ich anwortetc rNach Salzburg. Gegen Abend fuhr er von der Strasseab; hier — sprach er — geht der Weg nach Salzburg.Den Tag über waren wir acht Meilen gefahren; ichübernachtete in einem Dorfe; Morgens beym Erwachenwar es sehr kalt; ich hatte keine Schuhe, nur zcrrißneStrümpfe, kein Baret, ein schlechtes, offenes Rökgen,so zog ich auf Passau, um von da auf der Donau nachWien zu fahren. Zu Passau ließ man mich nicht durchdie Thore; jezt dacht' ich auf die Rückkehr nach Hause.Ueber München durst' ich aus Furcht vor dem Vetternicht gehn; ich gicng nach Frcisingrn; daselbst stieß ichunvermuthet auf meinen Paulus; in größter Eile ver-barg ich mich und -ächtere mich auf Ulm ?u meinerrhmaligen Wirthin; sie nahm mich zu sich und ich be-wachte ihre Rüben auf dem Felde. Auch da ward ichvon meinem Vetter Paulus verfolgt und ich entrannihm auf Konstanz; als ich auf der Brücke etliche Schwei-tzerbauren in meisten Iüppcn sah, ward mir so wolums Herz als wär ich dem Himmelreiche genährt.In Zürich traf ich Landesleute aus Wallis an, grosseBachantcn; ich anerbot mich, für sie zu betteln; sie ssü,len mich unterweisen; dieß thaten sie so schlecht wie dieRudern. Mit einem derselben gierig ich nach StraßburgUnd Schletstadt; an letzterm Orte fanden wir Herbrrg bey*i»em alten Ehepaar; wir begaben uns zu meinem lieben,^hgcn Herrn Präceptor, Johann Sapidus; dieser sagte^us: Wenn ihr weidlich wollt studrren, dürst ihr mir nichtsWahlen, wo nicht, so müßt ihr mich bezahlen, oder ichEuch den Rock von dem Leibe. — Dieß war die er->* Schule, da mich beuchte, das es recht zugieng. Schon, ^ ich achtzehn Jahre alt und nicht einmal den Donar"rite ich l^n; ich setzte mich unter die kleinen Kinder/

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