Band 
Erster Band.
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war aber wie eine Gluckhenne unter den Hünlein. DerMangel trieb mich von Schletstadt hinweg: eine Zeitlangblieb ich in Solothurn; allein manche Stunde gieng un,benutzt in der Kirche verloren; ich kehrte also nach Hauseund lernte schreiben und anders, ich weiß selber nicht,was es war. Ein junges Vcttcrgen lehrte ich buchsta.biren; mit dem kommenden Frühling zog ich, im Begleitevon zween Brudern, wieder davon; beym Abscheid sagtemeine Mutter warnend: Ach, Gort erbarm'S, daß ich dadrey Söhne muß sehn ins Elend wandern! Niemals habich sonst meine Mutter warnen gesehn; ste war männlichund rauh; nach dem Absterben des dritten Mannes bliebsie Wittwe, that alle Arbeit wie ein Mann, hackte, hcuete,dröschte. Auf eine Zeit, als ich nach fünfjähriger Ab-wesenheit wieder zu ihr kam, waren ihre ersten Worte:Hat dich der Teufel aber hcrzugetragen? Ich antwortete:Nicht der Teufel, sondern meine Füsse; ich will euchnicht lange zur Last tcyn. Sie sprach: Du bist mir nichtzur Last; allein es verdreußt mich, daß du so hin undher schleuderst mw ohne Zweifel nichts lernest. Beste?wärs, du lerntest arbeiten, wie drin sel. Vater auch ge«thun hat; ein Priester wirst du doch nicht; ich bin nichtso selig, daß ich einen Priester erziehe. — An einem Mor-gen war-ein grosser Reif auf die Trauben gefallen; ^half ich ihr lesen und aß der erfrornen Trauben so viel,daß ich alle viere von mir streckte und meinte, ich müßt?vor Kolick zerspringen. Da stand fie vor mir und sag^lachend: Will gern, so zerspring; warum hast gegcffc"'— Sonst war sie ein redliches und frommes Weib. ^ich nun mit meinen Brudern weggieng, so fuhren w>über den Letschenberg jm Schnee auf dem Rücken hinunter»sie blieben im Entlibuch, ich aber begab mich aufZür'ch'Daselbst ward ich von Rudolf GualterS Mutter bebe -bergt, und ich girng zum Frauenmüuster in die SB"