Band 
Erster Band.
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mein Schulmeister war Wolfgang Knviiwel von Baarbey Zug, ein Alsgiker psriiiensis, den man zu Paris§rsn<Z Visbls genennt hatte, ein stattlicher, redlicher Mann,achtete aber der Schule wenig und schielte lieber nach denhübschen Mädchen, vor welchen er sich kaum erwehrenmochte. Hierauf kam ein Schulmeister von Umsiedeln;vorher war er zu Luzern; ein gar gelehrter Mann undtreuer Schulmeister. Als er zum erstenmal in die Scvulekam, sprach er: Das ist eine schöne Schule (erst neulichward sie gebaut,) aber ich befürchte, die Knaben seyenungeschickt; doch wollen wir sehn; kehrt nur Fleiß an ! —Mir machte ich einen Si; in einem Winkel nicht weitvon des Schulmeisters Stule und schwur bey mir selber:In diesem Winkel willt du studiren oder sterben! Hättees mir mein Leben gegolten, ich hatte nicht ein Nomenxrimre äeclinstionk äeolinireN könne», NNd gleichwolhatte ich vormals zu Schlettstadt, wie die Nonnen denPsalter, meinen Donat von vorne bis hinten auswendiggelernt. Der Pater Myconius las mit uns den Terenz;oftmals war er so eifrig, daß mein Hemd mir naß wur.de und mir Hören und Sehen vergieng; gleichwol gaber nie mir keinen Streich, als nur einmal mit der linkenHand an die Backe. Auch las er mit uns in den H.Schriften, und diese Vorlesungen wurden selbst vonLaycr, häufig besucht; dieß war die Morgenröthe von demNeu aufgehenden Lichle. Sv rauh Mvconius gegen michwar, so nahm er mich gleichwol mit sich nach Hause und2ab mir zu essen. Auf eine Zeit sprach er zu mir: Iun,ke, immer wollt' ich lieber vier Lezgen halten als nur eineliesse singen; thu's du etwann für mich, wenn man j. B.^ leichtern Messen singt, als reguiem u. s. w. Ichum dich verdienen. — Ich war Custos der Schule;^ mangelte es an Holze, den Ofen zu wärmen; da gab

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