Band 
Erster Band.
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I9§ -

ich Acht, was für Laven in die Schule giengen und HolzNorden Häusern hatten; um Mitternacht trug ich davonin die Schule.

Der Mangel trieb mich weiter; ich begab mich nachUry; kaum einen Monat war ich da, so eilt' ich schonwieder auf Zürich. Mein ganzes Reisegeld war nichtmehr als drey Heller ; für ein Stück Brodt anerbot ichsie der Wirthin zu Flüelcn; sie ließ mir die drey Hellerund beschenkte mich mit Brod und Fleische; zu Brun-nen wollt' ich mich einschiffen; der Schiffmann gieng zumEssen und hieß mich warten; ein reisender Kaufmannbat mich, unterweilen seinen Wein im Schiff zu bewah-ren; dafür sollte mir davon zu trinken erlaubt ftun;<S war Veltlinerwcin; ich kannte seine Kraft nicht undso ward ich berauscht; beym Eintritt in das Schiff sielich Häuvtlings nieder; man lachte meiner; der Weinkam mir bald aus dem Kopfe, als ein FürchterlichesGewitter über uns losbrach. — Bey meiner Ankunfr inZürich nahm ich die Einkehr bey einer alten Frauen,Adelheid Hutmacherin; gewöhnlich hatte sie fünf obersechs Dirnen im Hause; diese wurden von lustigen Brü«dem unterhalten; ihr Wesen mißfiel mir; mit einemder bessern Gesellen hatte ich ein abgcsönderteS Stübgcn,aber wenig zu essen. Manchen Tag brachte ich zu, ohn*eine Kruste Brods zu gemessen; bann that ich Waffe*in eine Pfanne, bat die Frau um ein wenig Salzeund so trank ich das Wasser, zur Stillung des Hu"'gers wie zur Stillung des Durstes. Um den Zins ku*die Hausmielhe zu gewinnen, gieng ich als Botte übe.Feld; für eine Meile Wegs bekam ich einen Batze"'auch half ich etwann Holz tragen oder that sonst a«be*Dienste; dafür erhielt ich Speise und war stb* ""zufrieden.