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her, fo folgen wir Pindarn! Aus Mangel an Wemtrinken wir Wasser.
Nachdem ich das Handwerk gelernt hatte, begab ichmich von Zürich auf Basel; daselbst kam ich zu einemsehr rauhen Meister, der mir viel böse Worte, aber we-nig Lohn gab. Andreas Ccatander, dessen Sohn ich inZürich gekannt hatte, beschenkte mich mit einem Plan.tus aus seiner Presse; Bogen für Bogen läse ich denAutor, beym Hin- und Hergehn- wenn ich Seite dre-hete; einmal überraschte mich der Meister und fluchteentsezlich. Verschiedene Studircnde halten Mitleiden mitmir, und suchten mich entweder beym Erasmus oderbeym Rhenanus unter zubringen; auch mit Oporm unsandern gerieth ich in Bekanntschaft. Oporin ließ nichtnach, bis ich ihm im Ebräischcn Unterricht gab. DerMeister brach mir etwas vom Lohn ab, und ließ miralle Tage Abends eine Stunde frey. Nun schlug Oporinan der Kirchthüre an: Es wäre jemand, der in seinerSchule zu St. Leonhard Unterricht in der EbräischcnSprache mittheilen werde. Zur geseztcn Stunde kam lÄhin und meinte Oporin allein zu ßnden; wie erfchrack ickals ich achtzehn, feine, junge, gelehrte Gesellen er-blickte? — Ich wollte wegschleichen; Oporin hielt ni>Äzurück und munterte mich auf; ich schämte mich aber >nmeinem Schurzfell; endlich ließ ich mich bereden undßeng an mit ihnen in Münsters Grammatik zu lesen»hernach erklärte ich ihnen den Ionas. In gleichemwar ein Franzose gekommen, den die Königin von d»n-varra zur Erlernung des Ebreischen hergeschickt halte;dieser kam auch in die Schule; in meinen schlecht^Kleidern pflegte ich gewöhnlich hinter dem Ofen zu M»,die Studenten hingegen fassen beym Tische; der Franzo>efragte: Wenn kommt unser Professor? Oporin deutetemit dem Finger aus uuH. lluzcmcm verwunderte er >u