Band 
Erster Band.
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Mid fragte mich hernach allcin, wie es zugehe, daß ichso schlecht geklridt sty? Mir Lachen sagte ich: kies r«8 säreüim reäiit — Mir bleibt nichts übrig als der Strick, —womit ich auf mein Seiierhandiverk anspielen wollte.Er anerbot sich, mich der Königin von Navarra zu emp-fehlen ; allcin ich verbat es. So lang dieser Franzose inBarel war, so besuchte er meine Vorlesungen fleißig, eswar ein Mann, der prächtig gckleidt und bedient war.

Seither zog ich mit meinem Meister in den Krieg ge-gen die katholischen Kantone nach Cappel. Nach ge-schlossenem Frieden gieng ich auf Zürich, und studiertein des Myconius Hause. Auf sein Anrathen heuratheteich seine Stubenmagd, Anna Dictfchin; er machte unsHofnung zu seiner Erbschaft. Die Hochzeit gieng sobescheiden vorüber, daß auch die Leute im Hause nichtsdavon merkten. Ich gieng nach Wallis, wo man mitmeiner Verhcuratbung übel zufrieden war, und kam wie-der zu meinem Weibe auf Zürich. Sechs Wochen wares, und noch haue ich ste niemals berührt, sondernlebte allcin. Myconius machte mir hierüber Vorwürfe.VUr fragte» nichts darnach, denn wir beyde warenschamhaft; endlich zogen wir mit einander davon. Unter-wegs kehrten wir ein bey meinem Freunde, dem Pfarreviu Mettmenstctten; wir schämten uns, in gleicher Kam-Mer zu schlafen; allein es mußte nun einmal seyn. —Von da begaben wir uns nach Luzern zu meines WeibesBruder, von Luzern nach Uncerwalden, von Unterwal.

in das Hasliland und auf den Grimslerberg, undendlich m Wallis; kaum hatten wir noch Reisegeld füreinen Tag und einen Dicken - Pfennig; dafür kaufte meine«Ulla Flachs zum Spinnen. Im Briegcrbad fall-en wir alte Bekannte aus Zürich; vvm Bade erstiegenwr das Gebirg und besuchten meine Schwester Christinn;il etwas Wäsche, die ich geerbt hatte, zogen wir nach Visp,