Band 
Erster Band.
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dem bischöflichen Hofe hinwegziehn; niemand wollte ihnaufnehmen; endlich brachte ich ihn in ein Wirthshaus ; da-selbst lag er und schickte mich zu seiner Frau: allein diesewar unwillig über seine heimliche Einweichung, und woll,te ihn nicht besuchen. — Frau, sagte ich, ,ch glaube, erstirbt; alsdenn kommen die Gläubiger und werden euchplündern: Gebt mir, was euch lieb ist; ich trag es nachBasel» und nach seinem Tode lebt ihr bey mir. — Hier-auf gab sie mir das Experimenten. Buch ihres Herrn,welches er immer überaus hochgeschäzt hatte, nebst einPaar silbernen Löffeln und einigen Kleinigkeiten. DaSBuch war mir das liebste. Mir diesen Sachen gieng ichnach Trllsperq; inzwischen hatte der Bischof meinen kran-ken Herrn nach Münster geschickt. Mein Gepäck ließ ichin der Hütte des Thorwächters und eilte nach Münster;meinem Herrn gab ich Nachricht von der getroffenen Vor-kehr ; der arme Herr wurde nirgend geduldet; um Got-teswillcn bat ich, man sollte ihm doch im Haus, eine»Ort zeigen, und wärs auch nur ein Schweinstall, wo erruhig sterben könnte. Endlich kam ich zu einem Weibe,welches an der Niederkunft arbeitete; das Weib war vonBasel, und erlaubte mir, den Herrn zu bringen; ich führ-te ihn also aus dem Wirthshause, unter grossem Zulaufdes neugierigen, aber gefühllosen Volkes; als der armePatient zu der mitleidigen Frau kam, küßte er sie auf dieLippen und wäinetc ; er war sonst ein hübscher und stattli-cher Mann, und zierlich gekleidet. Nun blieb ich alleinbey ihm in der Kammer; mit schwacher Stimme sagte" zu mir! äkl, sbl, geh weg, geh nach Basel! — AusFurcht, er möchte über mein Zaudern in Unwillen gera-chcn, mußte ich gehen, er zog die Schnur von dem Halse;daran waren zween oder drey Ringe und anders Geschmei.dk» zugleich gab er mir den Fingerring mit seinem Spie.

Kleider hatte er noch genug bey sich "zur Bezahlung