Band 
Erster Band.
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-er Unkosten. Hierauf gieng ich nach Tektlherg, hottemein Gepäck und kam als denn weiter nach Basel. Amgleichen Tage noch war mein Herr zu Münster gestorben;ehrenvoll ward er als ein Docror begraben. Seine Gläu,biger streuten auö, ich hatte mich als ein Schelm aufdie Seite gemacht. Da kam ich mit allem Gepäcke undließ mich sehn, es entstand ein Prozeß; mitlerweile ge-wann ich Zeit, mit Oporin das Buch zu copircn; ichwurde bezalt, und hernach ließ ich den Gläubigern allesGeplunder. Die Wittwe kam lang hernach zu mir, siebat mich, ich sollte ihr nur aus dem Buche das Rezept zuder Rofinenpurganz abschreiben, und damit wollte sie sichhinreichend ernähren; ich gabs ihr; wo sie seither hinge-kommen , erfuhr ich niemals; sie war sehr schön u. s. w.

Nicht lange hernach zogen die Zürcher und die V. ca.tholischen Cantone zum zweyten male gegen einander;»ach der Abenddämmerung kam die Nachricht von derNiederlage nach Zürich; man zog beym grossen Münsterdie Sturmglocke an; Haufenweile lief das Volk aus derStadt den geschlagnen Zürchern zur Hilfe; ich zog auchauS mit einer Hellebarle und einem Degen; da sahn wirden einen, der hatte die Hand, ein andrer den Fuß ver-loren; etliche trugen den Kopf in beyden Händen; unteranderm begegnete mir einer, der das blutige Eingeweidein der Hand trug; wir zündeten ihnen mit Fakcln undführten sie nach Zürich; bey der Brücke ließ man jeder-mann heraus—aber niemand hinetngchn. Man ermun-terte einander; unter dem verworrenen Haufen schrie eineStimme: Oftmals sey es Anfangs übel, und am Endedesto besser ergangen l In der Nacht zog man also wiederauf's Albis; bey unsrer Ankunft war nirgends kein Haupt»mann; es war sehr kalt, wir machten Feuer; als wiruns wärmten, schlug man plötzlich Lärm, um uns aufdie Probe zu setzen; während daß ich meine Schuhe an«