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weniger ausschliessend nur von dem Stadtschrciber Stcr.per und einigen wenigen Rathsgliebern verfertigt.— VonSeite der eydgenößischen Tagleistung erfolgte wicdcrhollte,scharfe Mißbilligung der priesterlichen Ehe. Nebst denübrigen verehlichten Geistlichen wurde Wittenbach desPftundeinkommens beraubt und ihm nicht länger als nurnoch einen Monat zu predigen gestattet. Ungeachtet erhernach nicht mehr in der Hauptkirchc auftrctten durfte,so fuhr er doch fort in dem Kloster zu lehren. Von HauS-u Hause besuchte er die heftigsten unter seinen Gegnernund gewann mehrere derselben durch liebreiche Ge-spräche.
Inzwischen hatte der Rath einen andern Stadtpfarrervon Bern aus verlangt; eine besondre Faction schrieb umeinen solchen an den Bischof. Lange konnte man sich nichtvereinigen. Mittlerweile wurde die Pfarre von Kaplancnbesorget. Erst ein Parr Jahre hernach folgte auf Witten-bach als ordentlicher Stadtpfarrer, Jakob Würd, eingewesener Franziskaner, vermuthlich von Bern; und aufdiesen kam im Jahr 1523 Georg Stäheli, gewcsner
Pfarrer zu Weiningen, freilich nicht ohne starken Wider-stand des Bischofs von Basel.
Je länger je heftiger war die innere Zerwürfmß gewor-den; die Räthe, selbst waren unter sich entzweyt;auchscheu dem Rath und den Bürgern herrschten Unwillen undMißtrauen. Um sich der Treu dieser Leztern desto mehrzu versichern, wollte sie die Obrigkeit zu neuer Eydleistunsverpflichten. Durch einen Ausschuß aber überreichten wdie Bürger unterm Sonntag Exaudi folgenbenVo^
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,, r. Begehren wir, daß Gottes Wort uns lautern rein gepredigt werde. -
„ r. Daß ein Kilchherr (Pfarrer) in Zukunft„ Mehrheit der Stimmen erwählt werde, weil er ein s