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Erster Band.
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zu verweilen. Er überreichte ihr seine Hydrodynamik oderdie Abhandlung von der Kraft und den Bewegungen derflüssigen Materien; seither ließ er diese Schrift mit Zu»sätzcn im I. :7;8. zu Straßburg herausgeben.

Im I. -7,2. harte die köniql. Akademie zu PariSeinen Preis ausgesetzt auf die beste Abhandlung über di«Aegenseit'ge giciaung der planetarischcn Kreise; da keinevon den eingesandten Schriften der Akademie GenügeLeistete, so wiederholte sie die gleiche Aufgabe mit ver,doppelter Prämie. In einem besondern Programm er,klärte sie hernach, daß die grosse Anzahl der vorlrcflichmAuf,ätze unter den eingesandten sie lange Zeit über dieAuthe'lung des Preises unschlüßig gemacht habe; dreydieser Aufsätze erhielten das Acccßit und unter zwecsandre wurde der verdoppelte Preis getheilt; bey Eröftvuiig der Billets zeigt es sied,, das dieser Preis den bey»den Bernoulli, Vater und Sohn, zugefallen sey.

Im I. 17;;. reifete unser Bernoulli mit einem jün,gern Bruder, Johann, von Petersburg über Danzigund durch die Niederlande nach Paris. Einige Tagenach ihrer Ankunft führte sie Maupertnis in die Ver-sammlung der Akademie; der Sccrctaire legte die einge-sandten Preis,chriftcn vor; bevor sie zur Beurtheilungunter die bestellten Richter ausgetheilt wurden, las mandie Aufschriften und die Devisen; man zweifelte nicht,daß unter den Abhandlungen auch eine von Bernoulliseyn werde; während der Vorlesung der Devisen warenaller Augen auf ihn und auf seinen Bruder gerichtet,ohne daß sie sich durch Mine oder Bewegung verriethen.

Von Paris reifete unser Bernoulli in einer öffentlichenKutsche nach Elraßburg. In dem Wagen machte erBekanntschaft mit einem französischen Mcßkünstlcr, Na-mens Irsm. Ohne einander zu kennen, gcricthcn diebeyden Reiscgefehrtcn in Unterredung über mathematiiche