Flüchtlingen bestand seine Heerde. Uebelverstandene Po-luik und blinde Eifersucht entfernen so viele Andere, dirwelcher in England und Holand und in einigen Gegendenvon Deutschland den Kunstfleiß verbreiteten
De Roques verhenrathetc sich mit Lonise de Maumont,einer vertriebenen Französin auö adelichem Geblüte, aberEr Glucksgüter beraubt. Bey allem Eyfer für die Reli-Pon, hauen doch sie so, wol alöihr Vater eine solche ei-t"e Schwachheit, daß sie nicht eher in eine VerbindungE de Roques einwilligten, bis dieser seine adeliche Hcr-Eunft zubeurkunden wußte. Die Ehe war glücklich undveich mit Kindern gesegnet
Seine gelehrte Laufbahn eröffnete de Roques mit einerSchuzrede für Osterwalden gegen den Professor Nauds inBerlin. Nauds hatte gegen Osterwalds EatechismuS undSegen seine Schrift über die Quellen des Sittenverderbens^schrieben. Ziemlich bitter beantwortete er des de RoqueSApologie. Schon war dieser mit einer Duplique fertig,vls sie der friedliebende Ofterwald selbst unterdrückte. Im2 - -72). erschien des de Roques Ermahnung an alle die-^vige, welche sich wegen des herrschenden SittenverderbensE Absöndernng von der Kirche berechtiget glauben. Ver-rutscht erschien diese Abhandlung, unter der Aufschrift:Wahrer Ausgang auö Babel- Auch wurde sie von F. E-Nambach in einer deutschen Uebersetzung dem zweyten Theilevon Chatelains Predigten vorgesetzt. *) Es war ein Ver-*vahrungsmittel gegen die damalige Seuche des Pietismus.Noch in gleichem Jahre edirte er seinen evangelischen Leh-, oder Versuch über die Natur und den Werth des Pre-rgtaims. Ohne es selbst zu wissen, schilderte der Ver-sMr in diesem Werke seinen eigenen Charakter. Kaum er-schien es, so wardS ins deutsche, ins Holländische und Dä.vische übersetzt. Lord Wacke, Erzbischof von Kanterbüry,") S. Zöcher im Articke! Roques-