Band 
Zweyter Band.
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. De RoqueS veranstaltete auch eine neue Auflage derBibel, lelon la Version äs Nr. Nsrcin, in zween Ouart-bänden. Idcher macht ihn übcrdieß zum Herausgebereiner llülercocion biliorigue lur les Luels ^ Ie 8 Oräresäs Lksvaleris xs.r Nr. kslniiZs, sveo un ätscours pce-liminuirs, oä I'on entrsprsnä äs montier, que le Ouelkonäe lur les msximez äu poim ä'konneur etl uns vsnge-rmcs barbare, injuüs L lleccrils->nte. Mehrere zerstreuteStücke übergehn wir. Noch hatte er die Aussicht übereine neue Auflage von Morreri Dictionaire, welche zu Ba-sel in sechs Bänden, mit vielen Zusätzen herauskam. Hü-be» bediente er sich des Beystandes seiner beyden SöhneSein Suplement in drey Foliobändcn erschien in den Jah-ren 174;- und 1745. Der Abt Gouiet, CanonicuS vonSt. Gcncvicve, beschäftigte sich zu gleicher Zeit mit einerganz ähnlichen Arbeit, jedoch ohne so viel Freyheit undHilfsquellen, wie de RoqueS, zu haben. Er suchte dieBaSlersche Ausgabe zu verschreyn, und hingegen die Pari-sische in An sehn zu setzen. Mit so viel Nachdruck als Be-scheidenheit verthaydigte sich de RoqneS in dem XXXtcnBande der kiblivch- Lr-mqoiis und in dem Neroure äsLm'lle vom I> I7ZY.

Beynahe dreyßig Jahre hielt er ununterbrochen phi-losophische Vorlesungen. In der Vernunftlehre folgte erdem Leitfaden der nre äs penler von Port-Royal; sehrdringend empfahl er Bcrnouillts mathematische CollegieN'Solche Collegien hielt er für weit geschickter als selbst dielogischen zur Aufklärung und Leitung dcö Geistes. Unge-mein verdient machte er sich auch durch seinen Curs überdas Naturrecht. Obgleich er die lateinische Sprache ebenso zierlich und flieffend redete, als seine franfösiMMuttersprache, so bediente er sich bey den Vorlesungendoch immer der letzten. „ Dadurch, sagt Frey, erwarb

„ er sich eine Menge Zuhörer, welche, ohne eigentlich«